Osypka Herzzentrum

Beste Medizin für München

Ventrikuläre Tachykardie (VT)

Kammer-Tachykardie (VT) – lebensbedrohliche Rhythmusstörung aus der rechten oder linken Herzkammer

Ursachen können angeboren oder erworben sein – je nach Schwere und Dauer können die Symptome variieren: Herzrasen, Herzschmerzen, Luftnot bis zum Lungenödem oder Schock. Wird eine VT nachgewiesen muss immer eine sorgfältige Abklärung erfolgen.  

Ursachen der Sinustachykardie

Die Kammer-Tachykardie ist im EKG gekennzeichnet durch breite Kammerkomplexe. Unterschieden werden im EKG gleich erscheinende VTs (monomorphe VTs) und ungleiche Kammerkomplexe (polymorphe VTs). Grundsätzlich unterscheidet man zwischen anhaltenden und nicht anhaltenden Tachykardien. Bei anhaltenden (non-ustained VT) treten meist Symptome auf, die nicht anhaltenden werden häufig nicht bemertk. Bei den monomorphen VTs stammt die Erregung aus einem einzelnen Gebiet mit gesteigerter Erregungsfähigkeit (Automatie, s. Abbildung links) oder ist durch eine kreisende Erregung (re-entry) bedingt. Letzteres ist häufig bei Narben der Fall (s. ischämische VT).

Lebensbedrohliche Arrhythmie

Bei den polymorphen VTs liegt am häufigsten eine Störung der Erregungsrückbildung (Repolarisation) vor. Im EKG lässt sich dies an einer Verlängerung der QT-Zeit erkennen. Dies kann angeboren sein wie bei:

  • Long QT-Syndrom (Jervell-, Romano-Ward- oder Lange-Nielsen-Syndrom)
  • Brugada-Brugada-Syndrom
    katecholaminerge polymorphe VT
    oder erworben sein:
  • medikamentös induziert (Klasse III Antiarrhythmika, Antidepressiva, Chinidin)
    Elektroly-Entgleisung (hohes oder niedriges Serum-Kalium, Magnesium. Calcium)
    gestörte Herzmuskeldurchblutung (Ischämische VT)
Sinus-Tachykardie

Sinustachykardie: Schneller Herzschlag – häufig liegt die Ursache nicht im Herzen.

Therapie: Medikamente oder Ablation

Die ventrikuläre Tachykardie ist – auch, wenn nur geringe Symptome bestehen – eine internistischer Notfall. Die Arrhythmie wird zwar häufig toleriert kann aber lebensbedrohlich werden, wenn die Tachykardie in Kammerflattern oder Kammerflimmern degeneriert. Dann kann das Herz nicht mehr genügend Blut auswerfen, es droht der plötzliche Herztod. Daher müssen alle Episoden einer VT sehr ernst genommen und abgeklärt werden. Ggf. besteht auch die Indikation zur Implantation eines ICD-Aggregates

Das Team um Prof. Lewalter verfügt über eine langjährige Erfahrung bei der Behandlung dieser Rhythmusstörung. Im persönlichen Vorgespräch können Sie selbstverständlich alle Fragen stellen. Gern stehen wir auch für eine zweite Meinung zur Verfügung.

 

Kompetenz durch Erfahrung – das Rhythmusteam am Ospka Herzzentrum

Weitere Rhythmusthemen

Auf unseren Internetseiten möchten wir Sie umfassend zum Thema Herzrhythmusstörungen informieren. Weitere Themen zu Kranheitsbildern, Diagnostik und Therapie finden Sie hier: 

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Rhythmusstörungen

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Kammer-Tachykardie (VT) - lebensbedrohliche Rhythmusstörung aus der rechten oder linken Herzkammer

Ursachen können angeboren oder erworben sein - je nach Schwere und Dauer können die Symptome variieren: Herzrasen, Herzschmerzen, Luftnot bis zum Lungenödem oder Schock. Wird eine VT nachgewiesen muss immer eine sorgfältige Abklärung erfolgen.  

Ursachen der Sinustachykardie

Die Kammer-Tachykardie ist im EKG gekennzeichnet durch breite Kammerkomplexe. Unterschieden werden im EKG gleich erscheinende VTs (monomorphe VTs) und ungleiche Kammerkomplexe (polymorphe VTs). Grundsätzlich unterscheidet man zwischen anhaltenden und nicht anhaltenden Tachykardien. Bei anhaltenden (non-ustained VT) treten meist Symptome auf, die nicht anhaltenden werden häufig nicht bemertk. Bei den monomorphen VTs stammt die Erregung aus einem einzelnen Gebiet mit gesteigerter Erregungsfähigkeit (Automatie, s. Abbildung links) oder ist durch eine kreisende Erregung (re-entry) bedingt. Letzteres ist häufig bei Narben der Fall (s. ischämische VT).

Lebensbedrohliche Arrhythmie

Bei den polymorphen VTs liegt am häufigsten eine Störung der Erregungsrückbildung (Repolarisation) vor. Im EKG lässt sich dies an einer Verlängerung der QT-Zeit erkennen. Dies kann angeboren sein wie bei:

  • Long QT-Syndrom (Jervell-, Romano-Ward- oder Lange-Nielsen-Syndrom)
  • Brugada-Brugada-Syndrom
    katecholaminerge polymorphe VT
    oder erworben sein:
  • medikamentös induziert (Klasse III Antiarrhythmika, Antidepressiva, Chinidin)
    Elektroly-Entgleisung (hohes oder niedriges Serum-Kalium, Magnesium. Calcium)
    gestörte Herzmuskeldurchblutung (Ischämische VT)
Sinus-Tachykardie

Sinustachykardie: Schneller Herzschlag - häufig liegt die Ursache nicht im Herzen.

Therapie: Medikamente oder Ablation

Die ventrikuläre Tachykardie ist - auch, wenn nur geringe Symptome bestehen - eine internistischer Notfall. Die Arrhythmie wird zwar häufig toleriert kann aber lebensbedrohlich werden, wenn die Tachykardie in Kammerflattern oder Kammerflimmern degeneriert. Dann kann das Herz nicht mehr genügend Blut auswerfen, es droht der plötzliche Herztod. Daher müssen alle Episoden einer VT sehr ernst genommen und abgeklärt werden. Ggf. besteht auch die Indikation zur Implantation eines ICD-Aggregates

Das Team um Prof. Lewalter verfügt über eine langjährige Erfahrung bei der Behandlung dieser Rhythmusstörung. Im persönlichen Vorgespräch können Sie selbstverständlich alle Fragen stellen. Gern stehen wir auch für eine zweite Meinung zur Verfügung.

 

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