Osypka Herzzentrum

Beste Medizin für München

Mitralklappen Clip (Mitra-Clip)

Minimal invasive Therapie

Für Patienten mit höherem OP-Risiko wurde der MitraClip entwickelt. Bei dem minimal-invasiven Eingriff werden die beiden Segel der Klappe so verbunden, dass die Klappe wieder richtig schließt. 

 

Was ist ein Mitralklappen Clip (MitraClip)?

Bei einer schweren Undichtigkeit der Mitralklappe kann bei Patienten mit hohem Risiko für einen herzchirurgischer Eingriff das MitraClip Verfahren eingesetzt werden. Über einen venösen Zugang in der Leiste kann ein steuerbares Schleusensystem in den linken Vorhof vorgeführt werden. Am schlagenden Herzen kann der Eingriff an der Mitralklappe durchgeführt werden, ohne dass die Funktion des Herzens beeinträchtig wird. Im Bereich der Undichtigkeit werden vorderes und hinteres Mitralsegel so durch einen Clip miteinander verbunden, dass die Klappensegel sich wieder berühren.

3D-Echo: Steuerung des Eingriffs

Dies wird mit Hilfe der 3D-Echokardiographie (TEE) durchgeführt. So kann der Clip optimal positioniert werden und das funktionelle Ergebnis noch vor der endgültigen Platzierung des Clips überprüft werden (Animation u. Text englisch). Das MitraClip ist eines der neuen minimal-invasiven Behandlungsverfahren der Mitralklappeninsuffizienz. Das Verfahren hat mittlerweile eine gute Erfolgsquote, so dass nur in seltenen Fällen die Insuffizienz nicht adäquat ohne herzchirurgische Intervention behandelt werden kann. Am Osypka Herzzentrum führen wir alle Untersuchungen zur Evaluation und Vorbereitung der Procedur durch. Mit modernster 3D-TEE Technik steht schon bei der Diagnostik ein hochauflösende bildgebende Methode zur Verfügung, die eine optimale Einschätzung der Anatomie und Funktion der Klappe und des Klappenapparates erlaubt. Die Diagnostik führen wir am Osypka Herzzentrum durch. Je nach Befund diskutieren wir im Herz-Team wird dann gemeinsam mit Ihrem Kardiologen oder Hausarzt und unseren Kooperationspartnern aus der Herzchirurgie die optimale Behandlungsform .

Minimal invasiv – keine OP am offenen Herzen

 

MitraClip: Das Video zeigt den Einsatz des Trans-Katheter Eingriffs (minimal-invasiv). 

Klappenersatz, Klappenrekonstruktion oder Clip?

Welches Verfahren ist für welche Patientengruppe geeignet? Kann der Clip bei jedem Patienten eingesetzt werden? Diese und andere Fragen gilt es in der Klappensprechstunde zu beantworten. Eine wichtige Voraussetzung ist die Echokardiographie bzw. das Schluckecho (TEE). Dieses Bildgebungsverfahren liefert wichtige Informationen, welche Verfahren überhaupt technisch möglich sind und erfolgversprechend eingesetzt werden können.

Steuerung des Eingriffs: 3D-TEE

Bislang konnten Ultraschallbilder im Katheterlabor ohne Bezug zum Katheterbild auf einem separaten Monitor dargestellt werden. Eine neue Technologie erlaubt ist jetzt, beide Bildquellen überlagert darzustellen. Ein Computersystem kennt die genaue Lage des Ultraschallbilds im Raum und kann so 2-D oder 3D Ultraschallbilder auf einen Röntgen-Durchleuchtungs Bild (Katheter) projezieren. Diesen Vorgang nennt man co-Registrierung. Auf einem großen Monitor können verschiedene Blickebenen gleichzeitig dargestellt werden.
Insbesondere bei komplexen Kathetereingriffen wie dem MitraClip können hier für den Interventionalisten wertvolle neue Informationen bereitgestellt werden.

3D: Schlüssel zur erfolgreichen MitraClip Prozedur

Durch die 3D Technik hat der Operateur benahe eine Sicht auf die Klappe wie bei der Operation am offenen Herzen. Dies ist erst durch die 3D Technik möglich geworden, die heute nahezu eine Voraussetzung für eine erfolgreichen MitraClip Prozedur ist.

3D-TEE: Mittels Echtzeit 3D Bildgebung kann die Clip-Prozedur beinahe wie bei einer Operation am offenen Herzen durchgeführt werden: Der Operateur hat eine optimale Sicht von oben auf die Klappe. 

Leitungs-Team Invasive Therapie

Mit den Chefärzten der Kardiologie (Prof. Dr. med. Thorsten Lewalter und PD Dr. med. Klaus Tiemann) und den Ltd. Ärzten PD Dr. med. Massimiliano Fusaro und Dr. Lukas Gleirscher steht Ihnen ein Team international ausgewiesener Experten in der Herzmedizin zur Verfügung. Von der Diagnostik bis zur interventionellen Therpie bieten wir ein umfangreiches Leistungsspektrum einer modernen Kardiologie auf höchstem Niveau. Unsere Untersucher und unser Zentrum sind von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zertifiziert.

Für ihre Sicherheit: Befundung durch zertifizierte Untersucher im interdisziplinären Team

Prof. Dr. med. Th. Lewalter

Prof. Dr. med. Th. Lewalter

Chefarzt Kardiologie

Ihr Experte für Herzrhythmusstörungen, interventionelle Kardiologie und Occluderimplantation

♦ Kontakt

PD Dr. med. K. Tiemann

PD Dr. med. K. Tiemann

Chefarzt Kardiologie

Ihr Experte für Herzbildgebung (Echo, CT, MRT) und Prävention – Vorsorge Herz

♦ Kontakt

PD Dr. med. M. Fusaro

PD Dr. med. M. Fusaro

LTd. Arzt Interventionelle Kardiologie

Ihr Experte für Herzkatheter Therapie – Spezialist für CTO u. periphere Gefäße

♦ Kontakt

Dr. med. L. Gleirscher

Dr. med. L. Gleirscher

Oberarzt Kardiologie

Ihr Experte für Herzkatheter, Ablationstherapie und Herzschrittmacher

♦ Kontakt

Terminmanagement und Kontakt

Unser Sekretariat ist täglich von 7.30 bis 18.00 besetzt. Ausserhalb der Öffnungszeiten des Sekretariates können Sie gern eine Nachricht in unserer Sprachbox hinterlassen. Nutzen Sie bitte auch unsere online-Terminverwaltung. Für Notfälle ist unser Zentrum rund um die Uhr besetzt 24/7 - auch am Wochenende.

Bitte zum Termin mitbringen:

 

  • Arztberichte, Befundberichte
  • EKG, Langzeit-EKG, Blutdruckprotokolle
  • Labor-Ergebnisse
  • CT, MRT, Röntgen (CD, QR-Code)
  • Aktuelle Medikamenten-Liste

 Sekretariate

Prof. Dr. med. Thorsten Lewalter

Monika Haberland, Veronika Kozina,

EG  |  Rechts -  Zimmer 45

Priv.-Doz. Dr. med. Klaus Tiemann

Melissa Inala, Sabrina Gabriel, Gloria Keser

EG  |  Links

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Fr: 7:30 - 16:00

Termine Privatsprechstunde

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