Osypka Herzzentrum

Beste Medizin für München

Herzinfarkt

Ein Blutgerinnsel kann ein Herzkranzgefäß akut verstopfen. Meist ist eine Plaqueruptur die Ursache. Zeit ist Herzmuskel: Der Herzinfarkt ist akuter Notfall, der in einer spezialisierten Einheit (Chest-Pain Unit) behandelt werden sollte. 

Was ist ein Herzinfarkt?

Lange können Plaques bei der Koronaren Herzerkrankung stabil sein oder wachsen – ohne Symptome. Kommt es aber zur gefürchteten Plaqueruptur, können ganz akute Beschwerden auftreten. Im Bereich der Plaqueruptur können Blutplättchen (Thrombozyten) ein Blutgerinnsel bilden und so das Kranzgefäß verschließen. Die Folge: es kommt zu einer akuten Durchblutungsstörung (siehe Infarktzone Bild links), dies ist ein akuter Herzinfarkt. Wird der Gefäßverschluss nicht innerhalb der ersten Stunden nach Eintreten des Infarktes wieder eröffnet, stirbt das Herzmuskelgewebe ab. In der Folge bildet sich eine Narbe, die Pumpleistung ist herabgesetzt und es entwickelt sich eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz).

Weitere Komplikationen können Herzrhythmusstörungen sein, die zum Plötzlichen Herztod führen können. Mit vielen einfachen Maßnahmen kann dem Infarkt vorgebeugt werden. Wenn es zum Infarkt kommt, ist dies ein Notfall, der sofort behandelt werden muss. Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen zu den wichtigtsten Themen rund um den Herzinfarkt Informationen zur Verfügung stellen. Gern stehen wir Ihnen für Ihre Fragen aber auch im persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Akuter Verschluss eine Herzkranzgefäßes

Video: Akuter Verschluss eines Kranzgefäßes – Herzinfarkt

Wie wird ein Herzinfarkt diagnostiziert?

EKG, Labor-Diagnostik und bildgebende Verfahren (Echo, CT, Herzkatheter) können bei Verdacht auf einen Herzinfarkt die Diagnose sichern. Häufig können bei Verdacht auf einen Herzinfarkt schon vom Notarzt erste Tests durchgeführt werden. Das ist wichtig, damit gleich die richtige Klinik (Chest-Pain Unit) angefahren werden kann. Besteht ein akuter Herzinfarkt, kann dieser häufig schon allein im EKG dargestellt werden (ST-Hebungsinfarkt). Bei der Blutabnahme können Schnell-Tests zum Einsatz kommen: Das sogenannte Troponin ist ein Schädigungsmarker, der bei einem Infarkt schnell erhöht ist und somit früh den Infarkt anzeigt. Innerhalb von Minuten kann dieser Test einen Infarkt anzeigen. Ist der Test negativ, schliesst das einen Infarkt nicht aus: Eine erneute Kontrolle nach einigen Stunden ist erforderlich.

Zum Ausschluss ist nicht immer ein Katheter notwendig

Bei Herzinfarkt: Chest-Pain Unit!

Bei Brustschmerz Vorstellung über den Notarzt in Brustschmerz-Ambulanz

Akut-Diagnostik

EKG, Labor, Echo, Herz-CT – bei unklaren Befunden 

Herzkatheter Therapie

Bei ST-Hebungsinfarkt: Gefäßverschluss eröffnen

Herzschwäche verhindern

Medikamentöse Therapie kann “remodelling” und Herzschwäche oft verhindern

Herzinfarkt: Akuter Notfall

Die Abklärung von unklarem Brustschmerz soll in Deutschland an einer Chest-Pain-Unit (CPU) erfolgen. Das Osypka Herzzentrum betreibt eine von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifizierte CPU und stellt die Behandlung des akuten Herzinfarktes an jedem Tag der Woche sicher – rund um die Uhr. 

Der Neubau der Klinik beherbergt eine hochmoderne CPU, die an die große Notaufnahme (14 Betten) und die interdisziplinäre Intensiv-Station angeschlossen ist. Die CPU verfügt über modernste Gerätschaften (digitales EKG, 3D Echokardiographie) und 2 hervorragend ausgestattete Katheter-Labore. In der CPU ist zudem ein High-End Computer-Tomograph (256-Zeilen CT) verfügbar. So muss nicht zwangsläufig eine Katheter-Untersuchung durchgeführt werden. 

Auch im Notfall muss es nicht immer der Katheter sein

=

Chest-Pain Unit / Intensivstation

Bild: Überwachung auf unserer modernen Intensiv-Station. 

Diagnostik Herzinfarkt

Z

EKG, Labor,

Z

Echo, CT, MRT

Z

Herzkatheter (IVUS, OCT)

Bild: Notfall-CT hilft bei unklaren Brustschmerzen 

Akut-Diagnostik bei Herzinfarkt

Besteht ein akuter Herzinfarkt, kann dieser häufig schon allein im EKG dargestellt werden (ST-Hebungsinfarkt). Bei der Blutabnahme können Schnell-Tests zum Einsatz kommen: Das sogenannte Troponin ist ein Schädigungsmarker, der bei einem Infarkt schnell erhöht ist und somit früh den Infarkt anzeigt. Innerhalb von Minuten kann dieser Test einen Infarkt anzeigen. Ist der Test negativ, schliesst das einen Infarkt nicht aus: Eine erneute Kontrolle nach einigen Stunden ist erforderlich.

Sind EKG und Labor nicht eindeutig und bleibt das Krankheitsbild weiter unklar, kommt der Notfall-Echokardiographie eine wichtige Aufgabe zu. Durchblutungsstörungen führen zu Wandbewegungsstörungen, die gut im Ultraschall dargestellt werden können. Pumpt nur die rechte Kammer nicht, kann ein Herzinfarkt oder aber auch eine Lungenembolie vorliegen. Weitere Untersuchungen, wie z.B. die Computertomographie können das genauer klären.

Notfall-CT: schnelle und sichere Diagnostik bei Brustschmerz

Bestehen klare Hinweise für einen akuten Herzinfarkt, sollte umgehend eine Herzkatheter-Untersuchung durchgeführt werden. Bei der Darstellung der Kranzgefäße kann dann auch gleiche eine PTCA mit anschliessender Stent-Implantation durchgeführt werden um so das Kranzgefäß wieder zu öffnen und den Blutfluss wieder herzustellen.

Bei akutem Infarkt: Notfa-Herzkatheter

Katheter-Therapie: Infarktgefäß eröffnen

Herzmuskelgewebe kann nur kurze Zeit ohne eine Sauerstoffversorgung überleben. Beim akuten Herzinfarkt entsteht meist auf dem Boden einer Plaqueruptur ein Blutgerinnsel, das ein Herzkranzgefäß akut verschliesst. Dadurch ist die Blut- und somit Sauerstoffversorgung in der Infarkt-Zone unterbrochen. Wird der Gefäßverschluss nicht innerhalb der ersten Stunden nach Eintreten des Infarktes wieder eröffnet, stirbt das Herzmuskelgewebe ab. In der Folge bildet sich eine Narbe, die Pumpleistung ist herabgesetzt und es entwickelt sich eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Optimal ist die Wiedereröffnung des Gefäßes innerhalb von 90 Minuten nach Beschwerde-Beginn.

 

Säulen der Infarkt-Therapie

Z

Medikamente, Gerinnungshemmer

Z

Gefäßeröffnung: Ballondehnung

Z

Stentimplantation

Z

Medikamentöse Nachsorge

=

Stentimplantation

Bild: Akuter Gefäßverschluss – Wiedereröffnung mit Ballon-Dehnung und Stent.

Wie ist der Verlauf nach Myokardinfarkt? Welche Komplikationen gibt es?

Die Arteriosklerose ist eine chronische Systemerkrankung, Allein durch eine Stent-Behandlung ist sie nicht geheilt. Die konsequente Einstellung der Risikofaktoren und begleitende medikamentöse Therapie sind wichtig. So kann ein Progress und somit die Gefahr eines erneuten Infarktes deutlich verringert werden.

Mit einer Stent-Behandlung wird durch die Beseitigung einer Engstelle im Kranzgefäßsystem die Durchblutung des Herzmuskels verbessert oder im Idealfall normalisiert. Die Grunderkrankung, die Arteriosklerose, ist aber eine Systemerkrankung, die den ganzen Körper betrifft und durch eine Stent-Behandlung nicht geheilt ist. Wichtig für die Zeit nach einem Herzinfarkt oder einer Stent-Behanldung ist die konsequente und differenzierte Behandlung der Arteriosklerose mit dem Ziel, den Krankheitsprogress zu stoppen. 

Komplikationen des Herzinfarktes

Nach einem Herzinfarkt drohen Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen oder gar ein plötzlicher Herztod. Wird ein Herzinfarkt nicht rechtzeitig behandelt, geht Herzmuskelgewebe zugrunde. Die Folge können Narben oder Ausbuchtungen der Herzwand (Aneurysma) sein. Oft entstehen im gewschächten Herzen anschliessend Blutgerinnsel, die zu Schlaganfaällen oder Gefäßverschlüssen an Organen oder den Extremitäten führen können. Mit Medikamenten oder speziellen Herzschrittmachern können solche Entwicklungen oft aufgehalten werden.

Komplikation: Herzschwäche und Blutgerinnsel

Nachsorge

Durch eine rechtzeitig eingeleitete Therapie können die Folgen eines Herzinfarktes of gemildert werden. Moderne medikamentöse Therapieansätze können oft verhindern oder abmildern, dass sich die Herzkammer vergrößert und nicht mehr ausreichend pumpt. Wichtig ist aber auch, die Bildung weiterer Engstellen und Herzinfarkte zu verhindern.

Eine konsequente Therapie hilft, erneute Infarkte zu  verhindern

 

=

Herzinfarkt Nachsorge

=

Plötzlicher Herztod (SCD)

Bild: Entstehen bei der Myokarditis gefährliche Rhythmusstörungen (z.B. Kammerflimmern), kann es zum plötzlichen Herztod kommen

Herzschwäche nach Infarkt

Bildet sich eine Herzschwäche aus, ist also die Pumpleistung des Herzens vermindert, treten Leistungsmangel, Luftnot bei Belastung oder gar in Ruhe auf. Moderne Medimamente können hier oft helfen. Neben Medikamenten können auch bestimmte Herzschrittmacher-Systeme die Pumpleistung verbessern. Hilft das alles nicht, kann die Implantation einer herzunterstützenden Pumpe (LVAD) notwendig werden. 

Nach sorgfältiger Diagnostik kann die optimale Therapie festgelegt werden

 

Qualitätsstandard am OHZ: Zertifizierte Untersucher und Zentrum

Wir legen besonderen Wert auf die Qualifikation unserer Untersucher und Behandler. Das Osypka Herzzentrum (OHZ) ist als Chest-Pain-Unit durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zertifiziert. Unsere leitenden Ärzte verfügen über DGK-Zusatzqualifikationen im Bereich der Herzkatheter-Diagnostik und Therapie. Als Zentrum ist das OHZ ebenfalls für die Interventionelle Therapie zertifiziert. 

Sicherheit durch Zertifizierung - DGK Zusatzqualifikationen:

DGK Chest-Pain-Unit

DGK Interventionelle
Kardiologie

DGK Spezielle
Rhythmologie

DGK Herzinsuffizienz

 

Leitungs-Team Invasive Therapie

Mit den Chefärzten der Kardiologie (Prof. Dr. med. Thorsten Lewalter und PD Dr. med. Klaus Tiemann) und dem Ltd. Arzt PD Dr. med. Clemens Jilek steht Ihnen ein Team international ausgewiesener Experten in der Herzmedizin zur Verfügung. Von der Diagnostik bis zur interventionellen Therpie bieten wir das komplette Leistungsspektrum einer modernen Kardiologie auf höchstem Niveau. Unsere Untersucher und unser Zentrum sind von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zertifiziert. 

Für ihre Sicherheit: Befundung durch zertifizierte Untersucher im interdisziplinären Team

Prof. Dr. med. Th. Lewalter

Prof. Dr. med. Th. Lewalter

Chefarzt Kardiologie

Ihr Experte für Herzrhythmusstörungen, interventionelle Kardiologie und Occluderimplantation

♦ Kontakt

PD Dr. med. K. Tiemann

PD Dr. med. K. Tiemann

Chefarzt Kardiologie

Ihr Experte für Herzbildgebung (Echo, CT, MRT) und Prävention

♦ Kontakt

PD Dr. med. C. Jilek

PD Dr. med. C. Jilek

Ltd. Arzt Rhythmologie

Ihr Experte für Herzrhythmusstörungen, Schrittmachertherpie und TAVI

♦ Kontakt

Osypka Herzzentrum

Beste Medizin für München

Herzinfarkt

Ein Blutgerinnsel kann ein Herzkranzgefäß akut verstopfen. Meist ist eine Plaqueruptur die Ursache. Zeit ist Herzmuskel: Der Herzinfarkt ist akuter Notfall, der in einer spezialisierten Einheit (Chest-Pain Unit) behandelt werden sollte. 

Was ist ein Herzinfarkt?

Lange können Plaques bei der Koronaren Herzerkrankung stabil sein oder wachsen - ohne Symptome. Kommt es aber zur gefürchteten Plaqueruptur, können ganz akute Beschwerden auftreten. Im Bereich der Plaqueruptur können Blutplättchen (Thrombozyten) ein Blutgerinnsel bilden und so das Kranzgefäß verschließen. Die Folge: es kommt zu einer akuten Durchblutungsstörung (siehe Infarktzone Bild links), dies ist ein akuter Herzinfarkt. Wird der Gefäßverschluss nicht innerhalb der ersten Stunden nach Eintreten des Infarktes wieder eröffnet, stirbt das Herzmuskelgewebe ab. In der Folge bildet sich eine Narbe, die Pumpleistung ist herabgesetzt und es entwickelt sich eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz).

Weitere Komplikationen können Herzrhythmusstörungen sein, die zum Plötzlichen Herztod führen können. Mit vielen einfachen Maßnahmen kann dem Infarkt vorgebeugt werden. Wenn es zum Infarkt kommt, ist dies ein Notfall, der sofort behandelt werden muss. Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen zu den wichtigtsten Themen rund um den Herzinfarkt Informationen zur Verfügung stellen. Gern stehen wir Ihnen für Ihre Fragen aber auch im persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Akuter Verschluss eine Herzkranzgefäßes

Video: Akuter Verschluss eines Kranzgefäßes - Herzinfarkt

Wie wird ein Herzinfarkt diagnostiziert?

EKG, Labor-Diagnostik und bildgebende Verfahren (Echo, CT, Herzkatheter) können bei Verdacht auf einen Herzinfarkt die Diagnose sichern. Häufig können bei Verdacht auf einen Herzinfarkt schon vom Notarzt erste Tests durchgeführt werden. Das ist wichtig, damit gleich die richtige Klinik (Chest-Pain Unit) angefahren werden kann. Besteht ein akuter Herzinfarkt, kann dieser häufig schon allein im EKG dargestellt werden (ST-Hebungsinfarkt). Bei der Blutabnahme können Schnell-Tests zum Einsatz kommen: Das sogenannte Troponin ist ein Schädigungsmarker, der bei einem Infarkt schnell erhöht ist und somit früh den Infarkt anzeigt. Innerhalb von Minuten kann dieser Test einen Infarkt anzeigen. Ist der Test negativ, schliesst das einen Infarkt nicht aus: Eine erneute Kontrolle nach einigen Stunden ist erforderlich.

Zum Ausschluss ist nicht immer ein Katheter notwendig

Bei Herzinfarkt: Chest-Pain Unit!

Bei Brustschmerz Vorstellung über den Notarzt in Brustschmerz-Ambulanz

Akut-Diagnostik

EKG, Labor, Echo, Herz-CT - bei unklaren Befunden 

Herzkatheter Therapie

Bei ST-Hebungsinfarkt: Gefäßverschluss eröffnen

Herzschwäche verhindern

Medikamentöse Therapie kann "remodelling" und Herzschwäche oft verhindern

Herzinfarkt: Akuter Notfall

Die Abklärung von unklarem Brustschmerz soll in Deutschland an einer Chest-Pain-Unit (CPU) erfolgen. Das Osypka Herzzentrum betreibt eine von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifizierte CPU und stellt die Behandlung des akuten Herzinfarktes an jedem Tag der Woche sicher - rund um die Uhr. 

Der Neubau der Klinik beherbergt eine hochmoderne CPU, die an die große Notaufnahme (14 Betten) und die interdisziplinäre Intensiv-Station angeschlossen ist. Die CPU verfügt über modernste Gerätschaften (digitales EKG, 3D Echokardiographie) und 2 hervorragend ausgestattete Katheter-Labore. In der CPU ist zudem ein High-End Computer-Tomograph (256-Zeilen CT) verfügbar. So muss nicht zwangsläufig eine Katheter-Untersuchung durchgeführt werden. 

Auch im Notfall muss es nicht immer der Katheter sein

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Chest-Pain Unit / Intensivstation

Bild: Überwachung auf unserer modernen Intensiv-Station. 

Diagnostik Herzinfarkt

Z

EKG, Labor,

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Echo, CT, MRT

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Herzkatheter (IVUS, OCT)

Bild: Notfall-CT hilft bei unklaren Brustschmerzen 

Akut-Diagnostik bei Herzinfarkt

Besteht ein akuter Herzinfarkt, kann dieser häufig schon allein im EKG dargestellt werden (ST-Hebungsinfarkt). Bei der Blutabnahme können Schnell-Tests zum Einsatz kommen: Das sogenannte Troponin ist ein Schädigungsmarker, der bei einem Infarkt schnell erhöht ist und somit früh den Infarkt anzeigt. Innerhalb von Minuten kann dieser Test einen Infarkt anzeigen. Ist der Test negativ, schliesst das einen Infarkt nicht aus: Eine erneute Kontrolle nach einigen Stunden ist erforderlich.

Sind EKG und Labor nicht eindeutig und bleibt das Krankheitsbild weiter unklar, kommt der Notfall-Echokardiographie eine wichtige Aufgabe zu. Durchblutungsstörungen führen zu Wandbewegungsstörungen, die gut im Ultraschall dargestellt werden können. Pumpt nur die rechte Kammer nicht, kann ein Herzinfarkt oder aber auch eine Lungenembolie vorliegen. Weitere Untersuchungen, wie z.B. die Computertomographie können das genauer klären.

Notfall-CT: schnelle und sichere Diagnostik bei Brustschmerz

Bestehen klare Hinweise für einen akuten Herzinfarkt, sollte umgehend eine Herzkatheter-Untersuchung durchgeführt werden. Bei der Darstellung der Kranzgefäße kann dann auch gleiche eine PTCA mit anschliessender Stent-Implantation durchgeführt werden um so das Kranzgefäß wieder zu öffnen und den Blutfluss wieder herzustellen.

Bei akutem Infarkt: Notfa-Herzkatheter

Katheter-Therapie: Infarktgefäß eröffnen

Herzmuskelgewebe kann nur kurze Zeit ohne eine Sauerstoffversorgung überleben. Beim akuten Herzinfarkt entsteht meist auf dem Boden einer Plaqueruptur ein Blutgerinnsel, das ein Herzkranzgefäß akut verschliesst. Dadurch ist die Blut- und somit Sauerstoffversorgung in der Infarkt-Zone unterbrochen. Wird der Gefäßverschluss nicht innerhalb der ersten Stunden nach Eintreten des Infarktes wieder eröffnet, stirbt das Herzmuskelgewebe ab. In der Folge bildet sich eine Narbe, die Pumpleistung ist herabgesetzt und es entwickelt sich eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Optimal ist die Wiedereröffnung des Gefäßes innerhalb von 90 Minuten nach Beschwerde-Beginn.

 

Säulen der Infarkt-Therapie

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Medikamente, Gerinnungshemmer

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Gefäßeröffnung: Ballondehnung

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Stentimplantation

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Medikamentöse Nachsorge

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Stentimplantation

Bild: Akuter Gefäßverschluss - Wiedereröffnung mit Ballon-Dehnung und Stent.

Wie ist der Verlauf nach Myokardinfarkt? Welche Komplikationen gibt es?

Die Arteriosklerose ist eine chronische Systemerkrankung, Allein durch eine Stent-Behandlung ist sie nicht geheilt. Die konsequente Einstellung der Risikofaktoren und begleitende medikamentöse Therapie sind wichtig. So kann ein Progress und somit die Gefahr eines erneuten Infarktes deutlich verringert werden.

Mit einer Stent-Behandlung wird durch die Beseitigung einer Engstelle im Kranzgefäßsystem die Durchblutung des Herzmuskels verbessert oder im Idealfall normalisiert. Die Grunderkrankung, die Arteriosklerose, ist aber eine Systemerkrankung, die den ganzen Körper betrifft und durch eine Stent-Behandlung nicht geheilt ist. Wichtig für die Zeit nach einem Herzinfarkt oder einer Stent-Behanldung ist die konsequente und differenzierte Behandlung der Arteriosklerose mit dem Ziel, den Krankheitsprogress zu stoppen. 

Komplikationen des Herzinfarktes

Nach einem Herzinfarkt drohen Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen oder gar ein plötzlicher Herztod. Wird ein Herzinfarkt nicht rechtzeitig behandelt, geht Herzmuskelgewebe zugrunde. Die Folge können Narben oder Ausbuchtungen der Herzwand (Aneurysma) sein. Oft entstehen im gewschächten Herzen anschliessend Blutgerinnsel, die zu Schlaganfaällen oder Gefäßverschlüssen an Organen oder den Extremitäten führen können. Mit Medikamenten oder speziellen Herzschrittmachern können solche Entwicklungen oft aufgehalten werden.

Komplikation: Herzschwäche und Blutgerinnsel

Nachsorge

Durch eine rechtzeitig eingeleitete Therapie können die Folgen eines Herzinfarktes of gemildert werden. Moderne medikamentöse Therapieansätze können oft verhindern oder abmildern, dass sich die Herzkammer vergrößert und nicht mehr ausreichend pumpt. Wichtig ist aber auch, die Bildung weiterer Engstellen und Herzinfarkte zu verhindern.

Eine konsequente Therapie hilft, erneute Infarkte zu  verhindern

 

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Herzinfarkt Nachsorge

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Plötzlicher Herztod (SCD)

Bild: Entstehen bei der Myokarditis gefährliche Rhythmusstörungen (z.B. Kammerflimmern), kann es zum plötzlichen Herztod kommen

Herzschwäche nach Infarkt

Bildet sich eine Herzschwäche aus, ist also die Pumpleistung des Herzens vermindert, treten Leistungsmangel, Luftnot bei Belastung oder gar in Ruhe auf. Moderne Medimamente können hier oft helfen. Neben Medikamenten können auch bestimmte Herzschrittmacher-Systeme die Pumpleistung verbessern. Hilft das alles nicht, kann die Implantation einer herzunterstützenden Pumpe (LVAD) notwendig werden. 

Nach sorgfältiger Diagnostik kann die optimale Therapie festgelegt werden

 

Qualitätsstandard am OHZ: Zertifizierte Untersucher und Zentrum

Wir legen besonderen Wert auf die Qualifikation unserer Untersucher und Behandler. Das Osypka Herzzentrum (OHZ) ist als Chest-Pain-Unit durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zertifiziert. Unsere leitenden Ärzte verfügen über DGK-Zusatzqualifikationen im Bereich der Herzkatheter-Diagnostik und Therapie. Als Zentrum ist das OHZ ebenfalls für die Interventionelle Therapie zertifiziert. 

Sicherheit durch Zertifizierung - DGK Zusatzqualifikationen:

DGK Chest-Pain-Unit

DGK Interventionelle
Kardiologie

DGK Spezielle
Rhythmologie

DGK Herzinsuffizienz

 

Leitungs-Team Invasive Therapie

Mit den Chefärzten der Kardiologie (Prof. Dr. med. Thorsten Lewalter und PD Dr. med. Klaus Tiemann) und dem Ltd. Arzt PD Dr. med. Clemens Jilek steht Ihnen ein Team international ausgewiesener Experten in der Herzmedizin zur Verfügung. Von der Diagnostik bis zur interventionellen Therpie bieten wir das komplette Leistungsspektrum einer modernen Kardiologie auf höchstem Niveau. Unsere Untersucher und unser Zentrum sind von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zertifiziert. 

Für ihre Sicherheit: Befundung durch zertifizierte Untersucher im interdisziplinären Team

Prof. Dr. med. Th. Lewalter

Prof. Dr. med. Th. Lewalter

Chefarzt Kardiologie

Ihr Experte für Herzrhythmusstörungen, interventionelle Kardiologie und Occluderimplantation

♦ Kontakt

PD Dr. med. K. Tiemann

PD Dr. med. K. Tiemann

Chefarzt Kardiologie

Ihr Experte für Herzbildgebung (Echo, CT, MRT) und Prävention

♦ Kontakt

PD Dr. med. C. Jilek

PD Dr. med. C. Jilek

Ltd. Arzt Rhythmologie

Ihr Experte für Herzrhythmusstörungen, Schrittmachertherpie und TAVI

♦ Kontakt