Osypka Herzzentrum

Beste Medizin für München

Herzmuskelentzündung (Myokarditis)

Infektionen durch Viren, Bakterien und sonstige Krankheitserreger können zu einer Entzündung des Herzmuskels führen. Brustschmerz, Atemnot oder Herzstolpern nach einem Infekt können Symptome sein. 

Was ist eine Herzmuskelentzündung?

Infektionen der Atemwege oder Magen/Darminfekte meist durch Viren können auf das Herz übergreifen. Dabei können die Krankheitserreger den Herzmuskel schädigen. In der akuten Phase können dadurch eine Herzschwäche, Brustschmerzen oder Herzrhythmusstörungen auftreten. Das tückische: in der akuten Phase haben viele Patienten nur wenig Symptome. Oft treten Beschwerden wie Müdigkeit, Leistungsschwäche oder Luftnot erst im Verlauf auf.  

Bei einem akuten Infekt Belastungen unbedingt vermeiden. 

Herzmuskelentzündung und die Entzündung der Herzhäute (Perikarditis) laufen häufig gleichzeitig ab. Man spricht von der Perimyokarditis.  Neben Viren können aber auch Bakterien oder Giftstoffe/Medikamente zu einer Myokarditis führen. Aber auch Autoimmunerkrankungen, bei denen der Körper Abwehrreaktionen gegen das eigene Gewebe bewirkt, können auf den Herzmuskel Übergreifen. Erkrankungen wie die Sarkoidose oder auch die rheumatoide Arthritis können den Herzmuskel schädigen. Am OHZ sind die Chefärzte Frau Prof. Pforte und Prof. Ley und PD Tiemann besonders für die Diagnostik und Therapie dieser Erkrankung spezialisiert.

 

Bei einem akuten Infekt Belastungen unbedingt vermeiden.  

Symptome bei Myokarditis

Z

Brustschmerz (ohne Belastung)

Z

Atemnot/Erschöpfung

Z

Anhaltende Müdigkeit

Z

Herzstolpern/-rasen

Z

Schwindel/Ohnmacht

Wie wird eine Herzmuskelentzündung diagnostiziert?

Schädigungen des Herzmuskels können im EKG, Herzultraschall und bei Laboruntersuchungen auffallen. Eine weitergehende Diagnostik sollte durch einen spezialisierten Kardiologen erfolgen. Besteht der Verdacht auf eine Myokarditis kann eine Herz-MRT Untersuchung sinnvoll sein. Zeigen sich im MRT charakterististe Veränderungen oder besteht eine relevante Einschränkung der Pumpleistung, kann eine Herzmuskelbiopsie (Gewebeuntersuchung) notwendig sein. 

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Typische EKG-Veränderungen

Herzinfarktähnliche EKG Veränderungen (ST-Hebungen) oder Herzrhythmusstörungen können auf eine Myokarditis hinweisen

Labordiagnostik

Myokardiale Schädigungsmarker, allen voran das Troponin können eine Herzuskelentzündung anzeigen.

Herzbildgebung

Herzultraschall und Herz-MRT haben den höchsten Stellenwert.

Myokardbiopsie

Entnahme von Herzmuskelgewebe und mikroskopische und molekularbiologische Auswertung.

EKG bei Myokarditis

Dem EKG kommt bei der Basisdiagnostik der Herzmuskelentzündung eine wichtige Rolle zu. Die Schädigung des Herzmuskels ist häufig in der Akutphase im EKG zu erkennen. Endteilveränderungen wie beim Herzinfarkt (ST-Hebungen) sind ein wichtiger Warnhinweis. Solche EKG-Veränderungen müssen sofort abgeklärt werden.

Häufig spüren Patienten aber auch unregelmässigen Herzschlag und Herzklopfen (Palpitationen). Auch schneller Herzschlag, Schwindel oder gar Ohnmachtsanfälle können Ausdruck einer Herzschädigung sein. In der Arztpraxis oder Klinik sind solche Störungen im EKG akut oft nicht sichtbar. Daher kann eine Langzeit EKG Diagnostikd (Holter) notwendig sein. Mit dem Holter-EKG können auch im häuslichen Umfeld EKG-Veränderungen detektiert werden.

Unklare Herzrhythmusstörungen müssen weiter abgeklärt werden.

=

Langzeit-EKG

Labordiagnostik

Wichtig sind hier zunächst die allgemeinen Entzündungswerte (Leukozyten, CRP etc.), die eine aktive Entzündung anzeigen. Spezifischer für eine Herzmuskel-Beteiligung sind Schädigungsmarker, vor allem das Troponin. Wichtig zu wissen: Das Troponin ist oft nur wenige Tage erhöht. Ein normales Troponin schliesst eine subakute Myokarditis nicht aus.

Eine umfangreiche, ungezielte Virusdiagnostik wird heute mangels Konsequenz nicht mehr empfohlen. Bei schweren oder chronischen Verläufen wird gezielt nach Krankheitserregern gesucht. Zur Labordiagnostik gehören auch immunologische Parameter (Autoantikörper).  Ggf. erfolgt eine gezieltere Labordiagnostik aus dem Herzgewebe (Biopsie s.u.).

Unklare Herzrhythmusstörungen müssen weiter abgeklärt werden.

Herzbildgebung bei Myokarditis

Zur Basisdiagnostik bei Verdacht auf eine Herzmuskelentzündung gehört der Herzultraschall (Echokardiographie). In der akuten Phase können mit Ultraschall Pumpleistungsstörungen oder Entzündungsflüssigkeit im Herzbeutel oder im Lungenspalt (Perikarderguss, Pleuraerguss) nachgewiesen werden. Den größten Stellenwert in der Diagnostik nimmt jedoch das Herz-MRT ein. Dennoch bleibt die Diagnostik komplex und basiert auf verschiedenen Säulen. “Am Osypka Herzzentrum stehen bei der Befundung alle notwendigen Untersuchungsmodalitäten zur Verfügung. Die Befundung erfolgt im Team aus erfahrenen und zertifizierten Kollegen aus Kardiologie und Radiologie. So stelle ich mir zielführende Diagnostik vor!” (Prof. Ley, Chefarzt Radiologie). Die Herzbildgebung ist ein wichtiger Teil der Diagnostik, da Laborwerte ggf. schon wieder normal sein können. Gerade die subakute Myokarditis ist ohne Herzbildgebung (Echo, MRT) nur unzureichend diagnostizierbar.

Das Herz-MRT schliesst eine wichtige diagnostische Lücke

Bild: Herz-MRT T2 Mapping

Herz-MRT bei Myokarditis

Das Herz-MRT leistet einen wichtigen Beitrag bei der nicht invasiven Diagnostik der Myokarditis. MRT hat die höchste Sensitivität und Spezifität in der Bildgebung. In frühen Phasen der Erkrankung kann häufig mittels der sog. T2 gewichteten Bildgebung (TIRM) eine Verdickung und Wasseransammlung im Herzmuskel (Ödem) nachgewiesen werden. Ein neuer Ansatz der Darstellung ist das T2 mapping. Hier wird die Entzündungsreaktion farbkodiert dargestellt. 

Durch die Verwendung von MRT-Kontrastmitteln kann eine Durchblutungsstörung und bei der Darstellung der Spätanreicherung im Gewebe (late-enhancement) eine Schädigung des Herzmuskels dargestellt werden. Im Gegensatz zur Herzinfarkt-Narbe sind diese Veränderungen meist auf der Aussenseite des Herzens (epicardial). “Bei unklaren Funktionsstörungen oder Arrhythmien leistet das Herz-MRT einen wertvollen Beitrag in der Diagnostik. Wichtig ist bei aller Technik aber das Zusammenspiel der Fachrichtung und die Expertise des Teams.” (PD Dr. K. Tiemann) 

=

Herz-MRT

=

Herz-Ultraschall

Herzmuskel-Biopsie

Die Herzmuskel-Biopsie gilt als Goldstandard in der Diagnostik der Myokarditis. Mittels einer Katheteruntersuchung können kleine Proben aus dem Herzmuskel gewonnen werden. Diese werden dann von einem spezialisierten Labor mikroskopisch und molekularbiologisch untersucht. 

Wann ist eine Biopsie erforderlich?

In den meisten Fällen wird der Herzmuskel durch Erreger oder Giftstoffe nur kurzfristig geschädigt. Bestehen Funktionseinschränkungen jedoch länger als 14 Tage oder ist die Pumpleistung erheblich eingeschränkt, kann eine Myokardbiopsie erforderlich werden.

Eine Biopsie ist für die Wahl der Therapie bei chronischen, schweren oder komplexen Verläufen wichtig. In vielen Fällen können schwere Folgeerscheinungen (Herzschwäche, Rhythmusstörungen) durch eine rechtzeitige Therapie verhindert oder abgemildert werden.  

Bild: Herzmuskel-Biopsie. Die dunklen Punkte in der Mitte sind Entzündungszellen (Quelle: Wikipedia)

Wie ist der Verlauf bei der Myokarditis? Welche Komplikationen gibt es?

Vielfach verläuft die Myokarditis vom Patienten weitgehend unbemerkt und heilt nach kurzer Zeit aus. In der akuten Phase besteht jedoch das Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden. Das gilt insbesondere dann, wenn während der Infektion Leistungssport betrieben wird oder der Patient größeren körperlichen Belastungen ausgesetzt ist. Daher gilt: 

Bei aktuen Infekten KEIN SPORT! 

Prognose: bei körperlicher Schonung gut!

Bei körperlicher Schonung bildet sich die Entzündung in den allermeisten Fällen ohne eine spezifische Therapie innerhalb weniger Tage wieder zurück. Meist bleiben keine wesentlichen Schäden zurück. Bei fehlender oder inkonsequenter Schonung drohen Langzeitschäden, vor allem Herzmuskelschwäche und Herzrhythmusstörungen.

Schwere Verläufe mit akuter, lebensbedrohlicher Herzschwäche sind zum Glück selten. In der Akut-Phase besteht jedoch bei Auftreten von Rhythmusstörungen aus den Herzkammern das Risiko für einen plötzlichen Herztod. Dies tritt vor allem bei Patienten auf, die sich in der akuten Phase nicht ausreichend schonen. Bei schweren Verläufen kann eine Behandlung oder Überwachung auf einer Intensivstation erforderlich sein. 

Schutz vor Komplikationen

Wichtig ist vor allem, zu wissen, dass eine Herzmuskelentzündung besteht. Daher sollte bei den o.a. Symptomen ein Arzt aufgesucht werden. Eine gezielte Therapie bei Herzschwäche oder Rhythmusstörungen kann schwere Verläufe abmildern und Komplikationen oft verhindern. Die Versorgung mit einer Defibrillator-Weste oder einem permanenten Defibrillator kann ggf. indiziert sein, um lebensbedrohliche Rhythmusstörungen zu beenden.

Auch bei milderen Infekten: Körperliche Schonung 

 

=

Plötzlicher Herztod (SCD)

Bild: Entstehen bei der Myokarditis gefährliche Rhythmusstörungen (z.B. Kammerflimmern), kann es zum plötzlichen Herztod kommen

Therapie bei Myokarditis

In den meisten Fällen genügt die körperliche Schonung für 4-8 Wochen. Bei Zeichen der Herzschwäche greifen Medikamente zur Unterstützung der Herzleistung (Herzinsuffizienz-Therapie), die einen Umbau des Herzens mit Vergrößerung der Herzkammern und eingeschränkter Pumpfunktion (Dilatative Kardiomyopathie DCM) aufhalten oder verhindern können.

Besteht eine Flüssigkeitsansammlung im Herzbeutel oder im Lungenspalt, kann u.U. eine entzündungshemmende Therapie sinnvoll sein. Bei chronischen Entzündungen kommt es darauf an, gezielt gegen die Ursache vorzugehen. Daher ist die Bestimmung der Ursache (Bakterien/Viren/Pilze, Medikamente etc.) oder Diagnostik bei Autoimmunerkrankungen (z.B. Sarkoidose). In einigen Fällen kann eine Immunsuppression notwendig sein. Greifen diese Therapien nicht, kann in seltenen Fällen eine Herztransplantation notwendig sein.

Symptomatische oder gezielte Therapie hängt von Diagnostik ab

=

Sarkoidose

=

Herzschwäche (Insuffizienz)

Therapie bei Herzmuskelentzündung

R

Körperliche Schonung

R

Herzinsuffizienz-Therapie

R

Entzündungshemmer

R

Antibiotika, Virushemmer

R

Immunsuppression

Schwerpunkt Herzdiagnostik

Herzdiagnostik ist einer der Schwerpunktbereichte am Osypka Herzzentrum München. Das Zentrum verfügt über eine exzellente technische Ausstattung und eine besondere Expertise im Bereicht der Diagnostik von Herzmuskelentzündung und auch seltener Erkrankungen wie der Sarkoidose. 

=

Herzdiagnostik Zentrum

Online-Termin
Herzdiagnostik

MRT Herz

Das Herz MRT ergänzt die Bildgebungsmodalitäten in der Kardiologie ideal: Herzmuskelentzündung, Speicherkrankheiten und Durchblutungsstörungen sind eine Domäne des Verfahrens.

Ultraschall Herz

Mit dem Herz-Ultraschall (TTE) können Herzmuskel, Herzklappen und Blutgefäße sicher und schonend untersucht werden. In der Kardiologie heute eine der wichtigsten Untersuchungen. 

Ultraschall Halsgefäße

Die Duplex-Sonographie der Halsgefäße ist eine wichtige Untersuchung im Rahmen der Vorsorge und Früherkennung der Arteriosklerose. 

CT Herz

Mit dem Herz-CT können Frühformen der Arteriosklerose (Plaques) sicher erkannt werden. So lässt sich ein Herzkatheter oft vermeiden.

Unser Team

Mit den Chefärzten der Kardiologie (PD Dr. med. Klaus Tiemann) und Radiologie (Prof. Dr. med. Sebastian Ley) stehen Ihnen zwei international ausgewiesene Experten in der Herzmedizin zur Verfügung. Beide Fachärzte verfügen über eine ganz besondere Expertise in der Herzbildgebung. PD Tiemann leitete vor seiner Tätigkeit in München das Cardiac Imaging Center am Universitätsklinikum Münster, Prof. Ley war als Associate Professor in Toronto (Kanada) tätig. Beide Spezialisten sind auf der höchsten Stufe der jeweiligen Fachgesellschaft (DGK, DRG) zertifiziert und aktive bzw. leitende Mitglieder der jeweiligen Arbeitsgruppe. Die Befundung erfolgt zu Ihrer Sicherheit im interdisziplinären Team. Unterstützt wird unser Team durch Oberarzt Tobias Götz (Schwerpunkt Herzbildgebung).

Für ihre Sicherheit: Befundung durch zertifizierte Untersucher im interdisziplinären Team

PD Dr. med. K. Tiemann

PD Dr. med. K. Tiemann

Chefarzt Kardiologie

Ihr Experte für Herzbildgebung (Echo, CT, MRT) und Prävention

♦ Kontakt

Prof. Dr. med. S. Ley

Prof. Dr. med. S. Ley

Chefarzt Radiologie

Ihr Experte für Radiologische Diagnostik und Therpie

♦ Kontakt

Tobias Götz

Tobias Götz

Oberarzt Kardiologie

Ihr Experte für Herzultraschall, Herz-CT und Herz-MRT

♦ Kontakt

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Fragen

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Fragen und Antworten

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Wichtig: Anmeldung, Termin und Vorbereitungen

Am Osypka Herzzentrum finden die Untersuchungen entspannt und in angenehmer Atmosphäre statt. Ihre Ärzte nehmen sich Zeit für Ihre Fragen und sind auch bei der Untersuchung immer in Ihrer Nähe. Da die Räumlichkeiten und Geräte in unser Herzzentrum integriert sind, gibt es für Sie und Ihre Ärzte keine langen Wege. Eine Mitarbeiterin unseres Empfangs kennt immer alle Ihre Termine und organisiert Ihren Aufenthalt am Osypka Herzzentrum für Sie.

Ihr überweisender Arzt sollte zur Untersuchung möglichst aktuelle Laborwerte für Schilddrüsen- und Nierenfunktion mitgeben (TSH, Kreatinin). Damit Ihre Untersuchung möglichst ohne Zeitverlust durchgeführt werden kann, lassen Sie uns möglichst bis zum Vortag der Untersuchung die Laborwerte zukommen. Nutzen Sie hierzu gern auch unser Kontaktformular. Selbstverständlich können wir auch für Sie diese Werte bestimmen.

Bitte planen Sie dann aber etwas mehr Zeit ein. Wenn eine Zuckerkrankheit oder eine Nierenschwäche vorliegt, informieren Sie uns bitte im Vorfeld. Damit Ihre Herzfrequenz am Untersuchungstag nicht zu hoch ist, bitte am Untersuchungstag

  • keine koffeinhaltigen Getränkte (Kaffee, Tee, Cola, Red-Bull)
  • bitte rauchen Sie nicht
  • bitte nehmen Sie Ihre Medikamente wie gewohnt mit etwas Wasser ein
  • 4 Stunden vor der Untersuchung bitte keine Nahrung mehr aufnehmen

Falls Sie bei einer Zuckerkrankheit Medikamente einnehmen, nehmen Sie bitte einige Tage VOR der Untersuchung mit uns kontakt auf.

Falls Sie ß-Blocker oder andere, die Herzfrequenz verlangsamende Substanzen einnehmen, setzen Sie diese ohne Rücksprache mit uns NICHT ab. Bitte informieren Sie uns über Herzrhythmusstörungen oder Herzerkrankungen.

Wie läuft die Untersuchung ab, was muss ich beachten ?

Nach einem ausführlichen Anamnese und Aufklärungsgespräch bereiten wir Sie auf die Untersuchung vor. Falls Kontrastmittel eingesetzt wird, legen wir zunächst eine kleine Kunststoffkanüle in eine Vene am Unterarm, über die ggf. auch noch Blut abgenommen werden kann. Nach Messung des Blutdrucks werden EKG-Elektroden am Brustkorb befestigt. Nach einem kurzen Testlauf beginnt die eigentliche Untersuchung. Sie werden hierbei gebeten, kurzzeitig die Luft anzuhalten und sich nicht zu bewegen. Die eigentliche Untersuchung dauert nur wenige Sekunden. Der Untersuchungstisch bewegt Sie schnell durch die Ring-Öffnung des Computer-Tomographen. Wahrend der Kontrastmittel-Injektion tritt ein kurzes Wärmegefühl auf.

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten ?

Die meisten privaten Krankenkasse übernehmen die Untersuchungskosten für ambulante Herz-CTs. Für gesetzlich versicherte Patienten besteht die Möglichkeit eines Antrags auf Kostenübernahme. Gerne sind wir Ihnen hierbei behilflich.

Falls die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten nicht übernimmt, besteht auch die Möglichkeit, diese als Selbstzahler in Anspruch zu nehmen. Bitte sprechen Sie uns an.

Welche Risiken bestehen ? Gibt es Alternativen ?

Bitte informieren Sie uns, falls eine Allergie bekannt ist. Wir können dann schon im Vorfeld gemeinsam mit Ihrem Hausarzt oder Facharzt die für Sie sicherste Untersuchungsmethode festlegen oder Vorkehrungen zu Ihrer Sicherheit treffen. Bitte informieren Sie uns, falls eine Schilddrüsen- oder Nierenfunktionsstörung vorliegt. Bitte informieren Sie uns, falls eine Schwangerschaft vorliegt. Am Untersuchungstag sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten (>2l).

Vor der Untersuchung nehmen wir uns Zeit, Ihre Fragen zu beantworten und den Ablauf genau zu erklären. Selbstverständlich besprechen wir im Vorfeld auch mögliche Alternativen (Echokardiographie, MRT) mit Ihnen.

Ich habe Platzangst, ist das ein Problem ?

Anders als bei der MRT-Untersuchung liegen Sie im CT nicht in einer “Röhre”. Ihr Kopf ist während der Untersuchung frei. Die eigentliche Untersuchung ist in wenigen Sekunden abgeschlossen.

Was passiert nach der Untersuchung ? Was muss ich beachten ?

Nach der Untersuchung analysieren unsere Experten die Daten. Dabei werden die Bilder am Osypka Herzzentrum immer von einem erfahrenen Radiologen und einem auf Herzbildgebung spezielisierten Kardiologen im Team befundet.

Gern besprechen wir die Untersuchung im Anschluss. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass die komplette Analyse sehr zeitaufwändig ist. Der Untersuchungsbefund ist aber in der Regel noch am gleichen Tag fertiggestellt und kann Ihnen und Ihrem Haus- oder Facharzt elektronisch übermittelt werden. Eine digitale Kopie (DVD) der Untersuchungsergebnisse erhalten Sie und auf Wunsch auch Ihr Hausarzt selbstverständlich gerne.

Wenn auch die Ergebnisse anderer Untersuchungen vorliegen, können gemeinsam mit Ihrem Haus- oder Facharzt alle weiteren Schritte besprochen werden. Wenn sie zu dieser Untersuchung an das Osypka Herzzentrum überwiesen wurden, nehmen Sie bitte unseren Untersuchungsbefund und die Befund-DVD zur Nachbesprechung mit. Ihr behandelnder Arzt hat unseren schriftlichen Untersuchungsbefund dann bereits vorliegen.

Unsere engen Kooperationspartner können auch digital auf die am OHZ durchgeführten Untersuchungen zugreifen.

Bitte beachten Sie, dass manche Patienten nach einer für die Untersuchung möglicherweise notwendige ß-Blocker Gabe oder die Gabe von gefäßerweiternden Medikamenteb ein Schwindelgefühl verspüren, sodass ggf. das Führen von Kraftfahrzeugen nicht mehr möglich ist. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Anreise.

Osypka Herzzentrum

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Herzmuskelentzündung (Myokarditis)

Infektionen durch Viren, Bakterien und sonstige Krankheitserreger können zu einer Entzündung des Herzmuskels führen. Brustschmerz, Atemnot oder Herzstolpern nach einem Infekt können Symptome sein. 

Was ist eine Herzmuskelentzündung?

Infektionen der Atemwege oder Magen/Darminfekte meist durch Viren können auf das Herz übergreifen. Dabei können die Krankheitserreger den Herzmuskel schädigen. In der akuten Phase können dadurch eine Herzschwäche, Brustschmerzen oder Herzrhythmusstörungen auftreten. Das tückische: in der akuten Phase haben viele Patienten nur wenig Symptome. Oft treten Beschwerden wie Müdigkeit, Leistungsschwäche oder Luftnot erst im Verlauf auf.  

Bei einem akuten Infekt Belastungen unbedingt vermeiden. 

Herzmuskelentzündung und die Entzündung der Herzhäute (Perikarditis) laufen häufig gleichzeitig ab. Man spricht von der Perimyokarditis.  Neben Viren können aber auch Bakterien oder Giftstoffe/Medikamente zu einer Myokarditis führen. Aber auch Autoimmunerkrankungen, bei denen der Körper Abwehrreaktionen gegen das eigene Gewebe bewirkt, können auf den Herzmuskel Übergreifen. Erkrankungen wie die Sarkoidose oder auch die rheumatoide Arthritis können den Herzmuskel schädigen. Am OHZ sind die Chefärzte Frau Prof. Pforte und Prof. Ley und PD Tiemann besonders für die Diagnostik und Therapie dieser Erkrankung spezialisiert.

 

Bei einem akuten Infekt Belastungen unbedingt vermeiden.  

Symptome bei Myokarditis

Z

Brustschmerz (ohne Belastung)

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Atemnot/Erschöpfung

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Anhaltende Müdigkeit

Z

Herzstolpern/-rasen

Z

Schwindel/Ohnmacht

Wie wird eine Herzmuskelentzündung diagnostiziert?

Schädigungen des Herzmuskels können im EKG, Herzultraschall und bei Laboruntersuchungen auffallen. Eine weitergehende Diagnostik sollte durch einen spezialisierten Kardiologen erfolgen. Besteht der Verdacht auf eine Myokarditis kann eine Herz-MRT Untersuchung sinnvoll sein. Zeigen sich im MRT charakterististe Veränderungen oder besteht eine relevante Einschränkung der Pumpleistung, kann eine Herzmuskelbiopsie (Gewebeuntersuchung) notwendig sein. 

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Typische EKG-Veränderungen

Herzinfarktähnliche EKG Veränderungen (ST-Hebungen) oder Herzrhythmusstörungen können auf eine Myokarditis hinweisen

Labordiagnostik

Myokardiale Schädigungsmarker, allen voran das Troponin können eine Herzuskelentzündung anzeigen.

Herzbildgebung

Herzultraschall und Herz-MRT haben den höchsten Stellenwert.

Myokardbiopsie

Entnahme von Herzmuskelgewebe und mikroskopische und molekularbiologische Auswertung.

EKG bei Myokarditis

Dem EKG kommt bei der Basisdiagnostik der Herzmuskelentzündung eine wichtige Rolle zu. Die Schädigung des Herzmuskels ist häufig in der Akutphase im EKG zu erkennen. Endteilveränderungen wie beim Herzinfarkt (ST-Hebungen) sind ein wichtiger Warnhinweis. Solche EKG-Veränderungen müssen sofort abgeklärt werden.

Häufig spüren Patienten aber auch unregelmässigen Herzschlag und Herzklopfen (Palpitationen). Auch schneller Herzschlag, Schwindel oder gar Ohnmachtsanfälle können Ausdruck einer Herzschädigung sein. In der Arztpraxis oder Klinik sind solche Störungen im EKG akut oft nicht sichtbar. Daher kann eine Langzeit EKG Diagnostikd (Holter) notwendig sein. Mit dem Holter-EKG können auch im häuslichen Umfeld EKG-Veränderungen detektiert werden.

Unklare Herzrhythmusstörungen müssen weiter abgeklärt werden.

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Langzeit-EKG

Labordiagnostik

Wichtig sind hier zunächst die allgemeinen Entzündungswerte (Leukozyten, CRP etc.), die eine aktive Entzündung anzeigen. Spezifischer für eine Herzmuskel-Beteiligung sind Schädigungsmarker, vor allem das Troponin. Wichtig zu wissen: Das Troponin ist oft nur wenige Tage erhöht. Ein normales Troponin schliesst eine subakute Myokarditis nicht aus.

Eine umfangreiche, ungezielte Virusdiagnostik wird heute mangels Konsequenz nicht mehr empfohlen. Bei schweren oder chronischen Verläufen wird gezielt nach Krankheitserregern gesucht. Zur Labordiagnostik gehören auch immunologische Parameter (Autoantikörper).  Ggf. erfolgt eine gezieltere Labordiagnostik aus dem Herzgewebe (Biopsie s.u.).

Unklare Herzrhythmusstörungen müssen weiter abgeklärt werden.

Herzbildgebung bei Myokarditis

Zur Basisdiagnostik bei Verdacht auf eine Herzmuskelentzündung gehört der Herzultraschall (Echokardiographie). In der akuten Phase können mit Ultraschall Pumpleistungsstörungen oder Entzündungsflüssigkeit im Herzbeutel oder im Lungenspalt (Perikarderguss, Pleuraerguss) nachgewiesen werden. Den größten Stellenwert in der Diagnostik nimmt jedoch das Herz-MRT ein. Dennoch bleibt die Diagnostik komplex und basiert auf verschiedenen Säulen. "Am Osypka Herzzentrum stehen bei der Befundung alle notwendigen Untersuchungsmodalitäten zur Verfügung. Die Befundung erfolgt im Team aus erfahrenen und zertifizierten Kollegen aus Kardiologie und Radiologie. So stelle ich mir zielführende Diagnostik vor!" (Prof. Ley, Chefarzt Radiologie). Die Herzbildgebung ist ein wichtiger Teil der Diagnostik, da Laborwerte ggf. schon wieder normal sein können. Gerade die subakute Myokarditis ist ohne Herzbildgebung (Echo, MRT) nur unzureichend diagnostizierbar.

Das Herz-MRT schliesst eine wichtige diagnostische Lücke

Bild: Herz-MRT T2 Mapping

Herz-MRT bei Myokarditis

Das Herz-MRT leistet einen wichtigen Beitrag bei der nicht invasiven Diagnostik der Myokarditis. MRT hat die höchste Sensitivität und Spezifität in der Bildgebung. In frühen Phasen der Erkrankung kann häufig mittels der sog. T2 gewichteten Bildgebung (TIRM) eine Verdickung und Wasseransammlung im Herzmuskel (Ödem) nachgewiesen werden. Ein neuer Ansatz der Darstellung ist das T2 mapping. Hier wird die Entzündungsreaktion farbkodiert dargestellt. 

Durch die Verwendung von MRT-Kontrastmitteln kann eine Durchblutungsstörung und bei der Darstellung der Spätanreicherung im Gewebe (late-enhancement) eine Schädigung des Herzmuskels dargestellt werden. Im Gegensatz zur Herzinfarkt-Narbe sind diese Veränderungen meist auf der Aussenseite des Herzens (epicardial). "Bei unklaren Funktionsstörungen oder Arrhythmien leistet das Herz-MRT einen wertvollen Beitrag in der Diagnostik. Wichtig ist bei aller Technik aber das Zusammenspiel der Fachrichtung und die Expertise des Teams." (PD Dr. K. Tiemann) 

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Herz-MRT

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Herz-Ultraschall

Herzmuskel-Biopsie

Die Herzmuskel-Biopsie gilt als Goldstandard in der Diagnostik der Myokarditis. Mittels einer Katheteruntersuchung können kleine Proben aus dem Herzmuskel gewonnen werden. Diese werden dann von einem spezialisierten Labor mikroskopisch und molekularbiologisch untersucht. 

Wann ist eine Biopsie erforderlich?

In den meisten Fällen wird der Herzmuskel durch Erreger oder Giftstoffe nur kurzfristig geschädigt. Bestehen Funktionseinschränkungen jedoch länger als 14 Tage oder ist die Pumpleistung erheblich eingeschränkt, kann eine Myokardbiopsie erforderlich werden.

Eine Biopsie ist für die Wahl der Therapie bei chronischen, schweren oder komplexen Verläufen wichtig. In vielen Fällen können schwere Folgeerscheinungen (Herzschwäche, Rhythmusstörungen) durch eine rechtzeitige Therapie verhindert oder abgemildert werden.  

Bild: Herzmuskel-Biopsie. Die dunklen Punkte in der Mitte sind Entzündungszellen (Quelle: Wikipedia)

Wie ist der Verlauf bei der Myokarditis? Welche Komplikationen gibt es?

Vielfach verläuft die Myokarditis vom Patienten weitgehend unbemerkt und heilt nach kurzer Zeit aus. In der akuten Phase besteht jedoch das Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden. Das gilt insbesondere dann, wenn während der Infektion Leistungssport betrieben wird oder der Patient größeren körperlichen Belastungen ausgesetzt ist. Daher gilt: 

Bei aktuen Infekten KEIN SPORT! 

Prognose: bei körperlicher Schonung gut!

Bei körperlicher Schonung bildet sich die Entzündung in den allermeisten Fällen ohne eine spezifische Therapie innerhalb weniger Tage wieder zurück. Meist bleiben keine wesentlichen Schäden zurück. Bei fehlender oder inkonsequenter Schonung drohen Langzeitschäden, vor allem Herzmuskelschwäche und Herzrhythmusstörungen.

Schwere Verläufe mit akuter, lebensbedrohlicher Herzschwäche sind zum Glück selten. In der Akut-Phase besteht jedoch bei Auftreten von Rhythmusstörungen aus den Herzkammern das Risiko für einen plötzlichen Herztod. Dies tritt vor allem bei Patienten auf, die sich in der akuten Phase nicht ausreichend schonen. Bei schweren Verläufen kann eine Behandlung oder Überwachung auf einer Intensivstation erforderlich sein. 

Schutz vor Komplikationen

Wichtig ist vor allem, zu wissen, dass eine Herzmuskelentzündung besteht. Daher sollte bei den o.a. Symptomen ein Arzt aufgesucht werden. Eine gezielte Therapie bei Herzschwäche oder Rhythmusstörungen kann schwere Verläufe abmildern und Komplikationen oft verhindern. Die Versorgung mit einer Defibrillator-Weste oder einem permanenten Defibrillator kann ggf. indiziert sein, um lebensbedrohliche Rhythmusstörungen zu beenden.

Auch bei milderen Infekten: Körperliche Schonung 

 

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Plötzlicher Herztod (SCD)

Bild: Entstehen bei der Myokarditis gefährliche Rhythmusstörungen (z.B. Kammerflimmern), kann es zum plötzlichen Herztod kommen

Therapie bei Myokarditis

In den meisten Fällen genügt die körperliche Schonung für 4-8 Wochen. Bei Zeichen der Herzschwäche greifen Medikamente zur Unterstützung der Herzleistung (Herzinsuffizienz-Therapie), die einen Umbau des Herzens mit Vergrößerung der Herzkammern und eingeschränkter Pumpfunktion (Dilatative Kardiomyopathie DCM) aufhalten oder verhindern können.

Besteht eine Flüssigkeitsansammlung im Herzbeutel oder im Lungenspalt, kann u.U. eine entzündungshemmende Therapie sinnvoll sein. Bei chronischen Entzündungen kommt es darauf an, gezielt gegen die Ursache vorzugehen. Daher ist die Bestimmung der Ursache (Bakterien/Viren/Pilze, Medikamente etc.) oder Diagnostik bei Autoimmunerkrankungen (z.B. Sarkoidose). In einigen Fällen kann eine Immunsuppression notwendig sein. Greifen diese Therapien nicht, kann in seltenen Fällen eine Herztransplantation notwendig sein.

Symptomatische oder gezielte Therapie hängt von Diagnostik ab

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Sarkoidose

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Herzschwäche (Insuffizienz)

Therapie bei Herzmuskelentzündung

R

Körperliche Schonung

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Herzinsuffizienz-Therapie

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Entzündungshemmer

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Antibiotika, Virushemmer

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Immunsuppression

Schwerpunkt Herzdiagnostik

Herzdiagnostik ist einer der Schwerpunktbereichte am Osypka Herzzentrum München. Das Zentrum verfügt über eine exzellente technische Ausstattung und eine besondere Expertise im Bereicht der Diagnostik von Herzmuskelentzündung und auch seltener Erkrankungen wie der Sarkoidose. 

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Herzdiagnostik Zentrum

Online-Termin
Herzdiagnostik

MRT Herz

Das Herz MRT ergänzt die Bildgebungsmodalitäten in der Kardiologie ideal: Herzmuskelentzündung, Speicherkrankheiten und Durchblutungsstörungen sind eine Domäne des Verfahrens.

Ultraschall Herz

Mit dem Herz-Ultraschall (TTE) können Herzmuskel, Herzklappen und Blutgefäße sicher und schonend untersucht werden. In der Kardiologie heute eine der wichtigsten Untersuchungen. 

Ultraschall Halsgefäße

Die Duplex-Sonographie der Halsgefäße ist eine wichtige Untersuchung im Rahmen der Vorsorge und Früherkennung der Arteriosklerose. 

CT Herz

Mit dem Herz-CT können Frühformen der Arteriosklerose (Plaques) sicher erkannt werden. So lässt sich ein Herzkatheter oft vermeiden.

Unser Team

Mit den Chefärzten der Kardiologie (PD Dr. med. Klaus Tiemann) und Radiologie (Prof. Dr. med. Sebastian Ley) stehen Ihnen zwei international ausgewiesene Experten in der Herzmedizin zur Verfügung. Beide Fachärzte verfügen über eine ganz besondere Expertise in der Herzbildgebung. PD Tiemann leitete vor seiner Tätigkeit in München das Cardiac Imaging Center am Universitätsklinikum Münster, Prof. Ley war als Associate Professor in Toronto (Kanada) tätig. Beide Spezialisten sind auf der höchsten Stufe der jeweiligen Fachgesellschaft (DGK, DRG) zertifiziert und aktive bzw. leitende Mitglieder der jeweiligen Arbeitsgruppe. Die Befundung erfolgt zu Ihrer Sicherheit im interdisziplinären Team. Unterstützt wird unser Team durch Oberarzt Tobias Götz (Schwerpunkt Herzbildgebung).

Für ihre Sicherheit: Befundung durch zertifizierte Untersucher im interdisziplinären Team

PD Dr. med. K. Tiemann

PD Dr. med. K. Tiemann

Chefarzt Kardiologie

Ihr Experte für Herzbildgebung (Echo, CT, MRT) und Prävention

♦ Kontakt

Prof. Dr. med. S. Ley

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Chefarzt Radiologie

Ihr Experte für Radiologische Diagnostik und Therpie

♦ Kontakt

Tobias Götz

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Oberarzt Kardiologie

Ihr Experte für Herzultraschall, Herz-CT und Herz-MRT

♦ Kontakt

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Sinn: so bleibt der 1. sichtbare Eintrag geschlossen

Wichtig: Anmeldung, Termin und Vorbereitungen

Am Osypka Herzzentrum finden die Untersuchungen entspannt und in angenehmer Atmosphäre statt. Ihre Ärzte nehmen sich Zeit für Ihre Fragen und sind auch bei der Untersuchung immer in Ihrer Nähe. Da die Räumlichkeiten und Geräte in unser Herzzentrum integriert sind, gibt es für Sie und Ihre Ärzte keine langen Wege. Eine Mitarbeiterin unseres Empfangs kennt immer alle Ihre Termine und organisiert Ihren Aufenthalt am Osypka Herzzentrum für Sie.

Ihr überweisender Arzt sollte zur Untersuchung möglichst aktuelle Laborwerte für Schilddrüsen- und Nierenfunktion mitgeben (TSH, Kreatinin). Damit Ihre Untersuchung möglichst ohne Zeitverlust durchgeführt werden kann, lassen Sie uns möglichst bis zum Vortag der Untersuchung die Laborwerte zukommen. Nutzen Sie hierzu gern auch unser Kontaktformular. Selbstverständlich können wir auch für Sie diese Werte bestimmen.

Bitte planen Sie dann aber etwas mehr Zeit ein. Wenn eine Zuckerkrankheit oder eine Nierenschwäche vorliegt, informieren Sie uns bitte im Vorfeld. Damit Ihre Herzfrequenz am Untersuchungstag nicht zu hoch ist, bitte am Untersuchungstag

  • keine koffeinhaltigen Getränkte (Kaffee, Tee, Cola, Red-Bull)
  • bitte rauchen Sie nicht
  • bitte nehmen Sie Ihre Medikamente wie gewohnt mit etwas Wasser ein
  • 4 Stunden vor der Untersuchung bitte keine Nahrung mehr aufnehmen

Falls Sie bei einer Zuckerkrankheit Medikamente einnehmen, nehmen Sie bitte einige Tage VOR der Untersuchung mit uns kontakt auf.

Falls Sie ß-Blocker oder andere, die Herzfrequenz verlangsamende Substanzen einnehmen, setzen Sie diese ohne Rücksprache mit uns NICHT ab. Bitte informieren Sie uns über Herzrhythmusstörungen oder Herzerkrankungen.

Wie läuft die Untersuchung ab, was muss ich beachten ?

Nach einem ausführlichen Anamnese und Aufklärungsgespräch bereiten wir Sie auf die Untersuchung vor. Falls Kontrastmittel eingesetzt wird, legen wir zunächst eine kleine Kunststoffkanüle in eine Vene am Unterarm, über die ggf. auch noch Blut abgenommen werden kann. Nach Messung des Blutdrucks werden EKG-Elektroden am Brustkorb befestigt. Nach einem kurzen Testlauf beginnt die eigentliche Untersuchung. Sie werden hierbei gebeten, kurzzeitig die Luft anzuhalten und sich nicht zu bewegen. Die eigentliche Untersuchung dauert nur wenige Sekunden. Der Untersuchungstisch bewegt Sie schnell durch die Ring-Öffnung des Computer-Tomographen. Wahrend der Kontrastmittel-Injektion tritt ein kurzes Wärmegefühl auf.

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten ?

Die meisten privaten Krankenkasse übernehmen die Untersuchungskosten für ambulante Herz-CTs. Für gesetzlich versicherte Patienten besteht die Möglichkeit eines Antrags auf Kostenübernahme. Gerne sind wir Ihnen hierbei behilflich. Falls die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten nicht übernimmt, besteht auch die Möglichkeit, diese als Selbstzahler in Anspruch zu nehmen. Bitte sprechen Sie uns an.

Welche Risiken bestehen ? Gibt es Alternativen ?

Bitte informieren Sie uns, falls eine Allergie bekannt ist. Wir können dann schon im Vorfeld gemeinsam mit Ihrem Hausarzt oder Facharzt die für Sie sicherste Untersuchungsmethode festlegen oder Vorkehrungen zu Ihrer Sicherheit treffen. Bitte informieren Sie uns, falls eine Schilddrüsen- oder Nierenfunktionsstörung vorliegt. Bitte informieren Sie uns, falls eine Schwangerschaft vorliegt. Am Untersuchungstag sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten (>2l). Vor der Untersuchung nehmen wir uns Zeit, Ihre Fragen zu beantworten und den Ablauf genau zu erklären. Selbstverständlich besprechen wir im Vorfeld auch mögliche Alternativen (Echokardiographie, MRT) mit Ihnen.

Ich habe Platzangst, ist das ein Problem ?

Anders als bei der MRT-Untersuchung liegen Sie im CT nicht in einer "Röhre". Ihr Kopf ist während der Untersuchung frei. Die eigentliche Untersuchung ist in wenigen Sekunden abgeschlossen.

Was passiert nach der Untersuchung ? Was muss ich beachten ?

Nach der Untersuchung analysieren unsere Experten die Daten. Dabei werden die Bilder am Osypka Herzzentrum immer von einem erfahrenen Radiologen und einem auf Herzbildgebung spezielisierten Kardiologen im Team befundet. Gern besprechen wir die Untersuchung im Anschluss. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass die komplette Analyse sehr zeitaufwändig ist. Der Untersuchungsbefund ist aber in der Regel noch am gleichen Tag fertiggestellt und kann Ihnen und Ihrem Haus- oder Facharzt elektronisch übermittelt werden. Eine digitale Kopie (DVD) der Untersuchungsergebnisse erhalten Sie und auf Wunsch auch Ihr Hausarzt selbstverständlich gerne. Wenn auch die Ergebnisse anderer Untersuchungen vorliegen, können gemeinsam mit Ihrem Haus- oder Facharzt alle weiteren Schritte besprochen werden. Wenn sie zu dieser Untersuchung an das Osypka Herzzentrum überwiesen wurden, nehmen Sie bitte unseren Untersuchungsbefund und die Befund-DVD zur Nachbesprechung mit. Ihr behandelnder Arzt hat unseren schriftlichen Untersuchungsbefund dann bereits vorliegen. Unsere engen Kooperationspartner können auch digital auf die am OHZ durchgeführten Untersuchungen zugreifen. Bitte beachten Sie, dass manche Patienten nach einer für die Untersuchung möglicherweise notwendige ß-Blocker Gabe oder die Gabe von gefäßerweiternden Medikamenteb ein Schwindelgefühl verspüren, sodass ggf. das Führen von Kraftfahrzeugen nicht mehr möglich ist. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Anreise.