Osypka Herzzentrum

Beste Medizin für München

Herzstolpern oder Aussetzer (Extrasystolen) verspürt jeder Mensch einmal. 

Wir erklären, welche Rhythmusstörungen gefährlich sind und abgeklärt werden müssen. 

Ursachen der Sinustachykardie

Unter dem Begriff Extrasystole (ES) wird eine Gruppe von Herzryhthmusstörungen zusammengefasst, deren gemeinsames Merkmal “Extra-Schläge” ausserhalb des normalen Herzrhythmus sind. Die Erregung dieser Extraschläge kommt dann nicht vom normalen Taktgeber (Sinusknoten), sondern von ektopen Erregungszentren aus dem Vorhof, dem AV-Knoten, dem HIS-Bündel oder auch aus der Herzkammer. Somit werden

supraventrikuläre Extrasystolen (SVES) aus dem Vorhof von
ventrikulären Extrasystolen (VES) aus der Kammer unterschieden. 
Der normale Herzrhythmus kann davon unbeeinflusst bleiben, der Extraschlag ist sozusagen zusätzlich da (interpolierte ES). Es kann aber auch eine Pause eintreten, bis der normale Rhythmus wieder einsetzt (postextrasystolische Pause). 

Symptome von Extrasystolen: 

Gelegentliche Extrasystolen hat jeder Mensch. Sie kommen also auch beim Gesunden vor und sind meist ohne Krankheitswert. Supraventrikuläre Extraschläge werden meist kaum verspürt, da Vorhof und Kammer noch synchronisiert schlagen. Bei der VES können verschiedene Symptome oder Mißempfindungen auftreten, wenn Vorhof und Kammer gleichzeitig schlagen. Dann kann es passieren, dass Blut von der Kammer durch die noch geöffnete AV-Klappe (Trikuspidal- bzw. Mitralklappe) zurück fliesst. Dies kann als Palpitation im Hals oder Bauchraum empfunden werden. Häufig treten solche harmlosen VES in Ruhe auf. Dann empfindet man diese als unangenehm. Weitere Symptome treten meist aber nicht auf.

 

Zur genauen Diagnose ist ein Anfalls-EKG wichtig

Treten plötzlich gehäuft Extrasystolen auf, kann das die Folge von verschiedenen Erkrankungen sein oder durch eine Aktivierung des vegetativen Nervensystems bedingt sein. Erregungszustände oder Übermüdung können ebenso wie Genussgifte (Alkohol, Nicotin, Drogen) VES auslösen. Auch organische Erkrankungen können zu VES führen. Neben Durchblutungsstörungen sind Entzündungen des Herzmuskels im Rahmen eines Infektes (Myokarditis) oder Kardiomyopathien eine häufige Ursache. Auch Schilddrüsen-Funktionsstörungen, Elektrolytstörungen oder Medikamente können VES auslösen. Treten sehr viele VES auf, kann eine Herzleistungsstörung (rhythmogene Kardiomyopathie) entstehen. 

Extrasystole (Herzstolpern)

Sinustachykardie: Schneller Herzschlag – häufig liegt die Ursache nicht im Herzen.

Warnsymptome

Wichtig: treten andere Symptome wie Schwindel oder schneller Herzschlag (Tachykardie) auf, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Auch bei plötzlich gehäuft auftretenden VES sollte eine Abklärung erfolgen. Im EKG bzw. Langzeit EKG kann schnell abgeklärt werden, ob es sich um gelegentliche VES oder ggf. gefährliche Arrhythmien handelt. Hier schafft eine sorgfältige kardiale Abklärung durch einen Facharzt Sicherheit.

Das Team um Prof. Lewalter verfügt über eine langjährige Erfahrung bei der Behandlung dieser Rhythmusstörung. Im persönlichen Vorgespräch können Sie selbstverständlich alle Fragen stellen. Gern stehen wir auch für eine zweite Meinung zur Verfügung.

 

Kompetenz durch Erfahrung – das Rhythmusteam am Ospka Herzzentrum

Weitere Rhythmusthemen

Auf unseren Internetseiten möchten wir Sie umfassend zum Thema Herzrhythmusstörungen informieren. Weitere Themen zu Kranheitsbildern, Diagnostik und Therapie finden Sie hier: 

Online-Termin
Rhythmusstörungen

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Ursachen der Sinustachykardie

Unter dem Begriff Extrasystole (ES) wird eine Gruppe von Herzryhthmusstörungen zusammengefasst, deren gemeinsames Merkmal "Extra-Schläge" ausserhalb des normalen Herzrhythmus sind. Die Erregung dieser Extraschläge kommt dann nicht vom normalen Taktgeber (Sinusknoten), sondern von ektopen Erregungszentren aus dem Vorhof, dem AV-Knoten, dem HIS-Bündel oder auch aus der Herzkammer. Somit werden

supraventrikuläre Extrasystolen (SVES) aus dem Vorhof von
ventrikulären Extrasystolen (VES) aus der Kammer unterschieden. 
Der normale Herzrhythmus kann davon unbeeinflusst bleiben, der Extraschlag ist sozusagen zusätzlich da (interpolierte ES). Es kann aber auch eine Pause eintreten, bis der normale Rhythmus wieder einsetzt (postextrasystolische Pause). 

Symptome von Extrasystolen: 

Gelegentliche Extrasystolen hat jeder Mensch. Sie kommen also auch beim Gesunden vor und sind meist ohne Krankheitswert. Supraventrikuläre Extraschläge werden meist kaum verspürt, da Vorhof und Kammer noch synchronisiert schlagen. Bei der VES können verschiedene Symptome oder Mißempfindungen auftreten, wenn Vorhof und Kammer gleichzeitig schlagen. Dann kann es passieren, dass Blut von der Kammer durch die noch geöffnete AV-Klappe (Trikuspidal- bzw. Mitralklappe) zurück fliesst. Dies kann als Palpitation im Hals oder Bauchraum empfunden werden. Häufig treten solche harmlosen VES in Ruhe auf. Dann empfindet man diese als unangenehm. Weitere Symptome treten meist aber nicht auf.

 

Zur genauen Diagnose ist ein Anfalls-EKG wichtig

Treten plötzlich gehäuft Extrasystolen auf, kann das die Folge von verschiedenen Erkrankungen sein oder durch eine Aktivierung des vegetativen Nervensystems bedingt sein. Erregungszustände oder Übermüdung können ebenso wie Genussgifte (Alkohol, Nicotin, Drogen) VES auslösen. Auch organische Erkrankungen können zu VES führen. Neben Durchblutungsstörungen sind Entzündungen des Herzmuskels im Rahmen eines Infektes (Myokarditis) oder Kardiomyopathien eine häufige Ursache. Auch Schilddrüsen-Funktionsstörungen, Elektrolytstörungen oder Medikamente können VES auslösen. Treten sehr viele VES auf, kann eine Herzleistungsstörung (rhythmogene Kardiomyopathie) entstehen. 

Extrasystole (Herzstolpern)

Sinustachykardie: Schneller Herzschlag - häufig liegt die Ursache nicht im Herzen.

Warnsymptome

Wichtig: treten andere Symptome wie Schwindel oder schneller Herzschlag (Tachykardie) auf, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Auch bei plötzlich gehäuft auftretenden VES sollte eine Abklärung erfolgen. Im EKG bzw. Langzeit EKG kann schnell abgeklärt werden, ob es sich um gelegentliche VES oder ggf. gefährliche Arrhythmien handelt. Hier schafft eine sorgfältige kardiale Abklärung durch einen Facharzt Sicherheit.

Das Team um Prof. Lewalter verfügt über eine langjährige Erfahrung bei der Behandlung dieser Rhythmusstörung. Im persönlichen Vorgespräch können Sie selbstverständlich alle Fragen stellen. Gern stehen wir auch für eine zweite Meinung zur Verfügung.

 

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