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was ist eine Plaque

Was ist eine Plaque?

Schädigungen der Gefäßinnenhaut (Endothel) führen zu Ablagerungen von Cholesterin und Entzündungsprozessen der Gefäßwand. Die Folge: Gefäßverengung und Verkalkung. 

Als Plaque bezeichnet man eine fleckförmige entzündliche Läsion der Gefäßwand, die im Verlauf zur Verengung oder Verschluss führen kann. Grundlage ist eine Schädigung der Gefäßinnenhaut (Endothel). Die Ursachen sind vielfältig und noch nicht komplett im Detail erforscht. Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Nikotin und Bewegungsmangel können aber die Endothelfunktion stören und so eine Kette von Prozessen in Gang setzen an deren Ende die Gefäßverengung steht.

Woraus besteht eine Plaque?

Plaques enthalten Cholesterin und Entzündungszellen, die zu einer Entzündungsreaktion in der Gefäßwand führen. Bis eine sichtbare Plaque entsteht, können Jahre vergehen. Im Laufe der Plaque-Entwicklung beginnt die Plaque zu wachsen, Umbauvorgänge (Kollagen-Abbau) und Entzündungsprozesse können dann auch selbständig weiter ablaufen und sich verstärken. Im Verlauf verkalken diese Strukturen.

Was ist eine instabile Plaque?

Eine fortgeschrittene Plaque kann sich in eine instabile Plaque umwandeln. Diese ist dann nur noch von einer dünnen Bindegewebskappe bedeckt. Reisst diese ein (Plaqueruptur) können auf der Oberfläche Blutgerinnsel entstehen, die das Gefäß akut verschliessen oder vom Blut weiter fortgetragen werden (Embolie). Dies kann am Herzen zum Herzinfarkt und im Bereich der hirnversorgenden Gefäße zum Schlaganfall führen. 

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