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Schrittmacher Operation München

Herzschrittmacher Operation 

Heute ein Routine-Eingriff, der meist in örtlicher Betäubung erfolgt. 

Eine Herzschrittmacheroperation ist heute ein oft praktizierter Routine-Eingriff. Meist wird die Operation in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt. Hierzu wird zunächst unter die Haut und in das Unterhaut-Gewebe ein Lokalanästhetikum gespritzt. Von diesem Zeitpunkt an verspürt der Patient allenfalls nur noch einen Druck, keine Schmerzen mehr.

Zunächst erfolgt ein kleiner, etwa 5 cm messender Hautschnitt kurz unterhalb des Schlüsselbeins. Durch eine dort liegende Vene werden eine oder mehrere dünne, biegsame Elektroden (Sonden) in die vor bzw. Hauptkammer gelegt. Diese Elektroden werden mit dem Schrittmacher-Gehäuse, dass die Batterie und die Steuerungseinheit enthält, verbunden. Dann wird das Gerät getestet. Wenn die Funktion einwandfrei ist, wird das Gehäuse unter die Haut geschoben und dort fixiert, anschließend wird der Hautschnitt vernäht.

Die meisten Patienten können noch am gleichen Tag das Bett wieder verlassen, allerdings muss der Arm, auf dessen Seite der Schrittmacher operiert wurde geschont werden, damit es nicht zu Nachblutungen kommt. Vor der Entlassung erfolgt noch einmal eine ausführliche Schrittmacher-Testung und Programmierung. So wird sichergestellt, dass das Aggregat optimal an Ihre Bedürfnisse und körperliche Leistungsfähigkeit angepasst wird. Sie erhalten bei der Entlassung einen Schrittmacher-Ausweis, den sie immer mit sich führen sollten.