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MRT bei Herzschrittmacher - geht das?

MRT bei Herzschrittmacher - Geht das?

Bislang war ein implantierter Herzschrittmacher eine relative Kontraindikation für die Durchführung einer MRT-Untersuchung. Durch die starken Magnetfelder können Schrittmacher ungewollt umprogrammiert oder zerstört werden. Neue Schrittmacher sind jetz MRT-kompatibel.

Bis vor kurzem war eine MRT-Untersuchung für viele Patienten mit Herzschrittmacher nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich. Bedenkt man, dass bis zu 75 % aller Patienten nach der Implantation eines Herzschrittmachers eine MRT-Diagnostik benötigen, ist dies eine erhebliche Beeinträchtigung. Denn: die MRT-Diagnostik ist heute für die Diagnostik vieler Krankheitsbilder unverzichtbar.

Schrittmacher-Systeme sind jetzt erstmals auch für die Durchführung von MRT-Untersuchungen am Herzen zugelassen. Dies ist eine wichtige Neuerung in der Medizintechnik. Die Schrittmachersysteme wurden dabei so verändert, dass der Schrittmacher im MRT-Gerät nicht beschädigt oder programmiert wird. Zudem wurden die Elektrodensysteme so verändert, dass sich diese im MRT nicht erhitzen und somit Herzgewebe schädigen.

Am Osypka-Herzzentrum können wir aber auch bei Patienten mit konventionellen Schrittmachern MRT-Untersuchungen anderer Organe (z.B. Schädel/Hirn) durchführen. Hierbei sind besondere Sicherheitsmaßnahmen notwendig. Um abklären zu können, ob eine MRT-Untersuchung anderer Organe (außerhalb des Brustraums) möglich ist, kann ihr behandelnder Arzt jederzeit mit uns Kontakt aufnehmen.

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