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Mitralklappen Stenose

Mitral stenosis

To be continued

 

Wie wird eine Mitralklappen Stenose diagnostiziert?

 Bei entsprechender Krankengeschichte (Luftnot) fallen bei der körperlichen Untersuchung häufig schon die roten Wangen (Mitralis-Bäckchen) und ein unregelmäßiger Puls auf. Beim Abhören mit dem Stethoskop treten charakteristische Herzgeräusche auf. Echokardiographisch zeigt sich eine verminderte Öffnungsbewegung und Verdickung der Mitralsegel. Anhand der Flussbeschleunigung in der Klappe lässt sich der Druckunterschied zwischen Vorhof und Herzkammer (Druckgradient) sowie die Klappensöffnungsfläche bestimmen.

Welche Bedeutung hat der Herzkatheter bei der Diagnose der Mitral-Stenose?

Die Klappensöffnungsfläche und der Druckunterschied zwischen Vorhof und Kammer lässt sich meist echokardiographisch recht gut bestimmen. Die Herzkatheter-Diagnostik ist aber wichtig, um einschätzen zu können, ob die Lungenstrombahn ggf. schon beeinträchtigt ist. Dies ist eine wichtige Information für den Herzchirurgen. Daher wird häufig eine Rechtsherzkatheter-Diagnostik durchgeführt um auch den Druck in der Lungenstrombahn sicher messen zu können. Bei jüngeren Patienten kann ggf. auf eine Darstellung der Kranzgefäße verzichtet werden und alternativ eine CT-Angiographie des Herzens durchgeführt werden.

Gibt es minimal invasive Behandlungstechniken?

Neben einer Herz-OP ist die Ballondehnung (Mitralklappenvalvuloplastie) als minimalinvasiver Eingriff eine Behandlungsoption. Bei der Mitralklappenvalvuloplastie wird ein Katheter über eine Vene in der Leiste zum Herzen vorgeführt. Über eine Schleuse (spezieller Herzkatheter) kann ein Ballon bis in die Herzklappe vorgeführt werden. Mit Druck wird die Klappe“ gesprengt“. Wichtig: Nicht jede Klappe eignet sich für diesen Eingriff. Eine sorgfältige Diagnostik (transösophageale Echokardiographie) kann über die Bestimmung des sogenannten Wilkins-Scores das Risiko und die Erfolgsaussicht für den Eingriff bestimmt werden. 

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