Osypka Herzzentrum

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Herz-MRT bei COVID 19 Myokarditis

Herzmuskelenzündung nach COVID 19 Infektion oder Imfpung: MRT Diagnostik

Im Rahmen einer Corona Infektion (COVID 19) oder im Zusammenhang mit einer Impfung kann eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) auftreten. Daher sollten Sypmtome wie Herzrhythmusstörungen (Herzstolpern), Leistungsschwäche oder Luftnot genauer abgeklärt werden. Hier kann das Herz-MRT eine wichtige Rolle spielen, denn die Myokarditis kann im MRT dargestellt und beurteilt werden. 

COVID 19 Myokarditis

Virale Infekte, so auch die Corona Infektion, können den Herzmuskel betreffen: Die Folge kann eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) sein. Durch eine akute oder chronische Schädigung von Herzmuskelzellen kann die Pumpleistung des Herzenes beeinträchtig werden. Dadurch entstehen Symptome wie Leistungsschwäche, Luftnot oder auch Schwellungen der Beine (Ödeme). Auch Herzrhythmusstörungen (Herzstolpern, schneller oder unregelmässiger Puls) werden häufig beobachtet. 

Verdacht auf eine Myokarditis: Herz-MRT

Bei einer COVID Myokarditis können die eigentlichen Herzmuskelzellen, Gefäße , häufig aber auch der Herzbeutel (Perikard) betroffen sein. Routine-Test wie EKG sind oft unauffällig. Das Herz-MRT liefern dann schnell Klarheit, denn Einschränkungen der Kontraktionskraft, Wandbewegungsstörungen oder Flüssigkeit im Herzbeutel deuten auf eine Herzmuskelentzündung hin. Die MRT-Diagnostik ist dann besonders geeignet, das Ausmaß darzustellen. Spezielle Bildgebungs-Sequenzen können so zum Beispiel Herzmuskel-Ödeme oder auch Narben darstellen. Die Entnahme von Herzmuskelgewebe (Myokardbiopsie) ist nur in schweren Fällen sinnvoll und kann dann besonders gut anhand der MRT-Bilder gesteuert werden.

Post-COVID Myokarditis im MRT erkennen

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Myokarditis

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Myokarditis

Online-Termin
Herzbildgebung (Echo, CT, MRT)

Herz-MRT: Diagnostik bei Myokarditis

COVID Myokarditis: Das Herz MRT in der akuten Phase zeigt eine Flüssigkeitsanreicherung (Ödem) im Herzmuskel (Pfeile).

Was ist eine Herzmuskelentzündung?

Eine COVID Infektion kann auf das Herz übergreifen. Dabei können die Viren den Herzmuskel schädigen. In der akuten Phase können dadurch eine Herzschwäche, Brustschmerzen oder Herzrhythmusstörungen auftreten. Das tückische: in der akuten Phase haben viele Patienten nur wenig Symptome. Oft treten Beschwerden wie Müdigkeit, Leistungsschwäche oder Luftnot erst im Verlauf auf.

Bei einer akuten Covid Infektion Belastungen unbedingt vermeiden.

Herzmuskelentzündung und die Entzündung der Herzhäute (Perikarditis) laufen häufig gleichzeitig ab. Man spricht von der Perimyokarditis.  Neben Corona Viren kann unter Umständen auch eine Imfpung ursächlich sein. Aktuelle Daten weisen darauf hin, dass auch eine COVID Impfung möglicherweise eine Herzmuskelentzündung nach sich ziehen kann. Weitergehende Informationen finden Sie auf den Info-Seiten der Dt. Herzstiftung. 

Bei Verdacht auf eine Impfreaktion sind Belastungen unbedingt zu vermeiden.

Symptome bei Myokarditis

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Brustschmerz (ohne Belastung)

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Atemnot/Erschöpfung

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Anhaltende Müdigkeit

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Herzstolpern/-rasen

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Schwindel/Ohnmacht

MRT bei COVID-19 Myokarditis

Zur Basisdiagnostik bei Verdacht auf eine Herzmuskelentzündung gehört der Herzultraschall (Echokardiographie). In der akuten Phase können mit Ultraschall Pumpleistungsstörungen oder Entzündungsflüssigkeit im Herzbeutel oder im Lungenspalt (Perikarderguss, Pleuraerguss) nachgewiesen werden. Den größten Stellenwert in der Diagnostik nimmt jedoch das Herz-MRT ein. Dennoch bleibt die Diagnostik komplex und basiert auf verschiedenen Säulen. “Am Osypka Herzzentrum stehen bei der Befundung alle notwendigen Untersuchungsmodalitäten zur Verfügung. Die Befundung erfolgt im Team aus erfahrenen und zertifizierten Kollegen aus Kardiologie und Radiologie. So stelle ich mir zielführende Diagnostik vor!” (Prof. Ley, Chefarzt Radiologie). Die Herzbildgebung ist ein wichtiger Teil der Diagnostik, da Laborwerte ggf. schon wieder normal sein können. Gerade die subakute Myokarditis ist ohne Herzbildgebung (Echo, MRT) nur unzureichend diagnostizierbar.

Das Herz-MRT schliesst eine wichtige diagnostische Lücke

Bild: Herz-MRT T2 Mapping

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Herz-MRT

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Herz-Ultraschall

Herz-Diagnostik bei COVID 19

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Labordiagnostik
COVID Infektion, Parameter d. Herzschädigung

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Rhythmusstörungen
EKG, Langzeit-EKG, Echo, ggf. MRT

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Luftnot
Echo, Belastungstest, Lungenfunktion, ggf. CT/MRT

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Herzschwäche
EKG, Labordiagnostik, Echo ggf. MRT

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V.a. Thromben/Embolien
Labor, Ultraschall, CT-Angiographie ggf. MRT

COVID Nachsorge

Nach einer stattgehabten COVID 19 Infektion mit schwerem Verlauf ist eine intensive Nachbetreuung durch ein in der Diagnostik und Therapie von Lungen- und Herzerkrankungen sinnvoll. Am OHZ arbeiten wir mit Kardiologen, Pneumologen, Radiologen und Physiotherapheuten im Team. Ob vor einer Rehabilitationsmaßnahme oder vor der Wiederaufnahme körperlicher Tätigkeit: Eine sorgfältige Abklärung kann Folgeschäden verhindern helfen.  

Weitere Themen

Vorsorge-Diagnostik

Risiken für Herzinfarkt und Schlaganfall erkennen. Individuelle Diagnostik – keine starren Programme

High-End 3D Echo

Hochauflösender 3D-Ultraschall: Diagnostik und Therapiesteuerung auf technisch höchstem Niveau

256-Zeilen CT

Moderntste CT Technik: Frühformen von Plaques erkennen, Herzkatheter vermeiden

Herz-MRT

Strahlenfreie Diagnostik: Herzmuskelentzüdung, Durchblutung, Narben. Die Stärken des MRT.

Unser Team

Mit den Chefärzten der Kardiologie (PD Dr. med. Klaus Tiemann) und Radiologie (Prof. Dr. med. Sebastian Ley) stehen Ihnen zwei international ausgewiesene Experten in der Herzmedizin zur Verfügung. Beide Fachärzte verfügen über eine ganz besondere Expertise in der Herzbildgebung. PD Tiemann leitete vor seiner Tätigkeit in München das Cardiac Imaging Center am Universitätsklinikum Münster, Prof. Ley war als Associate Professor in Toronto (Kanada) tätig. Beide Spezialisten sind auf der höchsten Stufe der jeweiligen Fachgesellschaft (DGK, DRG) zertifiziert und aktive bzw. leitende Mitglieder der jeweiligen Arbeitsgruppe. Die Befundung erfolgt zu Ihrer Sicherheit im interdisziplinären Team. Unterstützt wird unser Team durch Oberarzt Tobias Götz (Schwerpunkt Herzbildgebung).

Für ihre Sicherheit: Befundung durch zertifizierte Untersucher im interdisziplinären Team

PD Dr. med. K. Tiemann

PD Dr. med. K. Tiemann

Chefarzt Kardiologie

Ihr Experte für Herzbildgebung (Echo, CT, MRT) und Prävention

♦ Kontakt

Prof. Dr. med. S. Ley

Prof. Dr. med. S. Ley

Chefarzt Radiologie

Ihr Experte für Radiologische Diagnostik und Therpie

♦ Kontakt

Tobias Götz

Tobias Götz

Oberarzt Kardiologie

Ihr Experte für Herzultraschall, Herz-CT und Herz-MRT

♦ Kontakt

Fragen und Antworten

Weiterführende Informationen finden Sie bereits auf dieser Seite, wenn Sie die Symbole zu den einzelnen Check Programmen anklicken. Diese Programme sind nur als Anhaltspunkte für Ihre Zeit- und Ablaufplanung zu verstehen. Selbstverständlich wird für jeden Patienten individuell ein Untersuchungsplan erarbeitet. Sollten sich während oder durch eine Untersuchung neue Aspekte ergeben, besprechen wir mit Ihnen mögliche Alternativen. Das ist möglich, da Sie nur von hervorragend ausgebildeten Spezialisten untersucht werden.

Durch unsere personelle und technische Aufstellung wird bereits während der Diagnostik auf Befunde reagiert. So können wir unnötige oder nicht zielführende Diagnostik vermeiden.

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Wichtig: Anmeldung, Termin und Vorbereitungen

Am Osypka Herzzentrum finden die Untersuchungen entspannt und in angenehmer Atmosphäre statt. Ihre Ärzte nehmen sich Zeit für Ihre Fragen und sind auch bei der Untersuchung immer in Ihrer Nähe. Da die Räumlichkeiten und Geräte in unser Herzzentrum integriert sind, gibt es für Sie und Ihre Ärzte keine langen Wege. Eine Mitarbeiterin unseres Empfangs kennt immer alle Ihre Termine und organisiert Ihren Aufenthalt am Osypka Herzzentrum für Sie.

Ihr überweisender Arzt sollte zur Untersuchung möglichst aktuelle Laborwerte für Schilddrüsen- und Nierenfunktion mitgeben (TSH, Kreatinin). Damit Ihre Untersuchung möglichst ohne Zeitverlust durchgeführt werden kann, lassen Sie uns möglichst bis zum Vortag der Untersuchung die Laborwerte zukommen. Nutzen Sie hierzu gern auch unser Kontaktformular. Selbstverständlich können wir auch für Sie diese Werte bestimmen.

Bitte informieren Sie uns im Vorfeld über Vorerkrankungen

Bitte planen Sie dann aber etwas mehr Zeit ein. Wenn eine Zuckerkrankheit oder eine Nierenschwäche vorliegt, informieren Sie uns bitte im Vorfeld. Damit Ihre Herzfrequenz am Untersuchungstag nicht zu hoch ist, bitte am Untersuchungstag

  • keine koffeinhaltigen Getränkte (Kaffee, Tee, Cola, Red-Bull)
  • bitte rauchen Sie nicht
  • bitte nehmen Sie Ihre Medikamente wie gewohnt mit etwas Wasser ein
  • 4 Stunden vor der Untersuchung bitte keine Nahrung mehr aufnehmen

Falls Sie bei einer Zuckerkrankheit Medikamente einnehmen, nehmen Sie bitte einige Tage VOR der Untersuchung mit uns Kontakt auf.

Falls Sie ß-Blocker oder andere, die Herzfrequenz verlangsamende Substanzen einnehmen, setzen Sie diese ohne Rücksprache mit uns NICHT ab. Bitte informieren Sie uns über Herzrhythmusstörungen oder Herzerkrankungen.

Wie läuft die Untersuchung ab, was muss ich beachten ?

Nach einem ausführlichen Anamnese und Aufklärungsgespräch bereiten wir Sie auf die Untersuchung vor. Falls Kontrastmittel eingesetzt wird, legen wir zunächst eine kleine Kunststoffkanüle in eine Vene am Unterarm, über die ggf. auch noch Blut abgenommen werden kann. Nach Messung des Blutdrucks werden EKG-Elektroden am Brustkorb befestigt. Nach einem kurzen Testlauf beginnt die eigentliche Untersuchung. Sie werden hierbei gebeten, kurzzeitig die Luft anzuhalten und sich nicht zu bewegen. Die eigentliche Untersuchung dauert nur wenige Sekunden. Der Untersuchungstisch bewegt Sie schnell durch die Ring-Öffnung des Computer-Tomographen. Wahrend der Kontrastmittel-Injektion tritt ein kurzes Wärmegefühl auf.

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten ?

Die meisten privaten Krankenkasse übernehmen die Untersuchungskosten für ambulante Herz-CTs. Für gesetzlich versicherte Patienten besteht die Möglichkeit eines Antrags auf Kostenübernahme. Gerne sind wir Ihnen hierbei behilflich.

Falls die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten nicht übernimmt, besteht auch die Möglichkeit, diese als Selbstzahler in Anspruch zu nehmen. Bitte sprechen Sie uns an.

Was passiert nach der Untersuchung ? Was muss ich beachten ?

Nach der Untersuchung analysieren unsere Experten die Daten. Dabei werden die Bilder am Osypka Herzzentrum immer von einem erfahrenen Radiologen und einem auf Herzbildgebung spezielisierten Kardiologen im Team befundet.

Gern besprechen wir die Untersuchung im Anschluss. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass die komplette Analyse sehr zeitaufwändig ist. Der Untersuchungsbefund ist aber in der Regel noch am gleichen Tag fertiggestellt und kann Ihnen und Ihrem Haus- oder Facharzt elektronisch übermittelt werden. Eine digitale Kopie (DVD) der Untersuchungsergebnisse erhalten Sie und auf Wunsch auch Ihr Hausarzt selbstverständlich gerne.

Selbstverständlich bespricht einer unserer Experten den Befund mit Ihnen

Wenn auch die Ergebnisse anderer Untersuchungen vorliegen, können gemeinsam mit Ihrem Haus- oder Facharzt alle weiteren Schritte besprochen werden. Wenn sie zu dieser Untersuchung an das Osypka Herzzentrum überwiesen wurden, nehmen Sie bitte unseren Untersuchungsbefund und die Befund-DVD zur Nachbesprechung mit. Ihr behandelnder Arzt hat unseren schriftlichen Untersuchungsbefund dann bereits vorliegen.

Unsere engen Kooperationspartner können auch digital auf die am OHZ durchgeführten Untersuchungen zugreifen.

Bitte beachten Sie, dass manche Patienten nach einer für die Untersuchung möglicherweise notwendige ß-Blocker Gabe oder die Gabe von gefäßerweiternden Medikamenteb ein Schwindelgefühl verspüren, sodass ggf. das Führen von Kraftfahrzeugen nicht mehr möglich ist. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Anreise.

IHRE NACHRICHT AN UNS

Einverständnis Datenverarbeitung

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Chefarzt Sekretariat

Leitung: Monika Haberland

Christine Böheim
Veronika Kouzina

Bürozeiten:
Mo-Fr. 7.30-18.00 Uhr

Osypka Herzzentrum
Am Isarkanal 36
81379 München