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Herz CT München: hochauflösende Cardio CT Technik (256-Zeilen)

PD Dr. Klaus Tiemann (Osypka Herzzentrum München) Top-Kardiologe

 

Prof. Ley (Osypka Herzzentrum München) Top-Radiologe

 

Chefarzt-Sekretariat

Frau Monika Haberland
Frau Petra Peulic

Mo-Fr. 8.00-17.00

089 72400 4343
089 72400 4391

Fax:
089 72400 4399
kardiologie@ikms.de

Peter Osypka Herzzentrum
Internistisches Klinikum
München Süd GmbH
Am Isarkanal 36
D-81379 München

 

Online-Termin

 

   Info-Flyer

 

Kalkscore im Herz CT: Herzinfarktrisiko frühzeitig bestimmen 

Auch ohne Beschwerden (Brustschmerz/Luftnot) können Plaques oder Verkalkungen vorliegen und so ein erhöhtes Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko vorliegen. Frühzeitig behandelt könnten viele Infarkte verhindert werden. Die Herz-CT Untersuchung schafft hier schnell Klarheit.

Moderne Konzepte der Risiko-Einschätzung für Herzinfarkt und Schlaganfall basieren heute auf mehreren Säulen. Neben den klassischen Risiko-Faktoren wie Adipositas, StoffwechselerkrankungenDiabetes, Fettstoffwechselstörungen etc., Bluthochdruck und Nikotin-Konsum sind heute vor allem bildgebende Techniken wichtig. Sind bereits Plaques oder Verkalkungen nachweisbar, besteht ein erhöhtes Risiko. 

Die Kalkscore Messung ist ein schnelles und schonendes Verfahren. Ohne Einsatz von Kontrastmittel kann bei minimaler Strahlenbelastung der Kalk-Gehalt der Kranzgefäße bestimmt werden. So kann das Infarkt-Risiko bestimmt werden. Der Vorteil der Methode: Sind keine Plaques oder Verkalkungen nachweisbar, ist eine koronare Herzerkrankung sehr unwarscheinlich. Auch bei untypischen Brustschmerzen hilft das Herz-CT: Können Plaques oder Engstellen ausgeschlossen werden, muss nach einer anderen Ursache für die Beschwerden gesucht werden. Das gibt Sicherheit für Arzt und Patienten.  

Bei der Kalkscore Bestimmung wird kein Kontrastmittel verwendet. Die CT-Röhre umfährt in einer Spirale den Patienten. Am Computer kann der Arzt den Kalkgehalt in jedem Gefäß darstellen und genau vermessen. In Zusammenschau mit den übrigen Risikofaktoren und ggf. sonstigen Erkrankungen können allgemeine Massnahmen oder auch die Einnahme von Medikamenten sinnvoll sein. 

CT Angiographie des Herzens (Cardio-CT): Darstellung von Engstellen (Stenosen)

Engstellen der Kranzgefäße können zu Durchblutungsstörungen führen. Mit der CT-Angiographie können diese hochauflösend dargestellt werden. Besonders wichtig: auch nicht verkalkte "soft-plaques" können entdeckt werden. 

CT-Angiographie des Herzens: Darstellung der Kranzgefäße, Plaques und Engstellen - Osypka Herzzentrum MünchenÜber eine spezielle Kontrastmittel-Pumpe wird Röntgen-Kontrastmittel in eine Vene am Unterarm injeziert. Computergesteuert beginnt die CT-Aufnahme genau dann, wenn das Kontrastmittel die Kranzgefäße erreicht und gefüllt hat. Das zeitgleich registrierte EKG erlaubt es, die CT-Aufnahme in den Herzphasen durchzuführen, in denen das Herz sich nicht bewegt. Dies hilft auch, in erheblichem Maße Strahlung einzusparen. 

Engstellen müssen nicht auf Verkalkungen beruhen. Besonders gefährlich, da biologisch sehr aktiv- sind sogenannte soft-Plaques. Reisst in diesen Plaques die Gefäßinnenhaut auf, droht ein Herzinfarkt. Daher sind bei der Analyse eines Herz-CT nicht nur die Plaques, die ein Gefäß stark einengen relevant. 

Bei der "multislice-Technik" werden simultan viele sehr dünne Schichten vom Herzen aufgenommen. Diese können dann einzeln betrachtet werden. Computer-Algorithmen erlauben aber auch, ein ganzes Gefäß im Verlauf anzusehen (s. Abb. links). Der Untersucher kann sich dann eine Engstelle in verschiedenen Projektionen ansehen und diese vermessen. 

Die Abbildung unten zeigt eine solche Aufarbeitung. Mit weissen Kreisen ist die Engstelle, eine hochgradige soft-plaque, hervorgehoben. Der Marker im Bildpaar links und mittig zeigt die engste Stelle an. Rechts ist eine 3D-Projektion zu erkennen.

Hochgradige Stenose (Engstelle) im CT sicher erkennen - Osypka Herzzentrum München

Notfall-CT Diagnostik bei akutem Brustschmerz

Moderne CT-Systeme können heute in einer Untersuchung die häufigsten Ursachen für den akuten Brustschmerz ausschliessen oder diagnostizieren. Mit der tripple-rule out Diagnostik können Herzinfarkt, Lungenembolie und Aortendissektion schnell ausgeschlossen werden. Das erspart dem Patienten unnötige Untersuchungen (z.B. Katheter).

Zu den häufigsten lebensbedrohlichen Diagnosen bei akutem Brustschmerz gehören neben dem Herzinfarkt die Lungenembolie und die Aortendissektion. In der Brustschmerz-Ambulanz (Chest-Pain-Unit) stellen sich aber viele Patienten mit unklarem Brustschmerz harmloser Natur vor. Will man unnötige Untersuchungen vermeiden, den Patienten aber nicht gefährden, wird ein Test benötigt, der die gefährlichen Ursachen in der Akut-Situation sicher ausschliessen kann. 

Das CT erlaubt die drei gefährlichen Diagnosen in einer Untersuchung ausszuschliessen (tripple-rule-out). Sind die gefährlichen Ursachen ausgeschlossen, kann der Patient ambulant weiterbetreut werden. 

 

3D-Datensätze aus dem CT zur Vorbereitung der Ablation

Die CT-Technik erlaubt die automatische Segmentierung der Herzhöhlen und größeren Gefäße. Für Ablations-Behandlungen kann der Vorhof mit den Lungenvenen direkt in das Bild der Katheter-Anlage projiziert werden. 

In der Röntgen-Durchleuchtung sind anatomische Strukturen und auch Katheter gut sichtbar. Die Herzhöhlen und Gefäße können meist nur mit Kontrastmittel kurzzeitig sichtbar gemacht werden. Dies gelingt besonders gut im CT. Mit moderner Technik kann ein 3D-Datensatz aus dem CT heute in die Katheter-Anlage eingespielt werden. Dabei wird das Durchleuchtungs-Bild so mit dem 3D-Datensatz verknüpft, das die Bewegung der Katheter im 3D-Modell (s. Abb. rechts) nachvollzogen werden kann. 

So kann effektiv Strahlung und Kontrastmittel eingespart werden. Heute können in vielen Fällen auch MRT oder sogar Ultraschall-Datensätze verwandt werden. 

 

Computertomographie zur Vorbereitung des interventionellen Klappenersatzes (TAVR)

Moderne Fusionsbildgebung: In Bilddaten aus einem CT (3D) kann der Eingriff vor der OP genau geplant werden. Das Planungsergebnis kann mit dem Durchleuchtungsbild im Herzkatheter überlagert (fusioniert) werden. 

Komplexe Eingriffe wie der Transkatheter Aortenklappen Ersatz (TAVR) können heute im 3D Datensatz des Cardio-CT geplant werden. Die optimale Prothesengröße kann schon vor dem Eingriff vermessen werden. Zudem kann die Beziehung zu den Eingängen (Ostien) der Kranzgefäße markiert werden. Das ist wichtig, damit der Operateur die Klappe optimal positionieren kann und kein Material die Ostien verschliesst. 

Das Video (Technlologie Fa. Philips) zeigt in Rot die geplante Klappe in optimaler Position. Mittels eines Ballons wird die Klappe dann unter Durchleuchtung positioniert und implantiert. Durch die bereits vor dem Eingriff geplanten Positionsmarken kann der eigentliche Eingriff mit deutlich weniger Kontrastmittel und in kürzerer Zeit durchgeführt werden. Das ist wichtig, da das TAVR Verfahren derzeit nur bei sehr kranken Patienten eingesetzt wird, die von einer kurzen Intervention profitieren. 

Am Osypka Herzzentrum steht ein hochmodernes 256 Zeilen CT zur Verfügung. So kann strahlungsarm und kontrastmittelsparend in einem Untersuchungsgang das komplette Herz und das Gefäßsystem dargestellt werden. Zur optimalen Vorbereitung kann dann der Klappenring vermessen werden, das Kranzgefäßsystem analysiert und der Abstand der Kranzarterien vom Klappenring ausgemessen werden. Am Osypka Herzzentrum erfolgt das alles aus einer Hand. Über eine 3D-Gefäßdarstellung kann dann der beste Zungangsweg (Leisten- oder Schlüsselbein-Arterie, Herzspitze) ermittelt werden.

Wie läuft eine Computer-Tomographie des Herzens ab? Nach einem ausführlichen Anamnese und Aufklärungsgespräch bereiten wir Sie auf die Untersuchung vor. Falls Kontrastmittel eingesetzt wird, legen wir zunächst eine kleine Kunststoffkanüle in eine Vene am Unterarm, über die ggf. auch noch Blut abgenommen werden kann. Nach Messung des Blutdrucks werden EKG-Elektroden am Brustkorb befestigt. Nach einem kurzen Testlauf beginnt die eigentliche Untersuchung. Sie werden hierbei gebeten, kurzzeitig die Luft anzuhalten und sich nicht zu bewegen. Die eigentliche Untersuchung dauert nur wenige Sekunden. Der Untersuchungstisch bewegt Sie schnell durch die Ring-Öffnung des Computer-Tomographen. Wahrend der Kontrastmittel-Injektion tritt ein kurzes Wärmegefühl auf.

Wie läuft eine Computer-Tomographie des Herzens ab?

Nach einem ausführlichen Anamnese und Aufklärungsgespräch bereiten wir Sie auf die Untersuchung vor. Falls Kontrastmittel eingesetzt wird, legen wir zunächst eine kleine Kunststoffkanüle in eine Vene am Unterarm, über die ggf. auch noch Blut abgenommen werden kann. Nach Messung des Blutdrucks werden EKG-Elektroden am Brustkorb befestigt. Nach einem kurzen Testlauf beginnt die eigentliche Untersuchung. Sie werden hierbei gebeten, kurzzeitig die Luft anzuhalten und sich nicht zu bewegen. Die eigentliche Untersuchung dauert nur wenige Sekunden. Der Untersuchungstisch bewegt Sie schnell durch die Ring-Öffnung des Computer-Tomographen. Wahrend der Kontrastmittel-Injektion tritt ein kurzes Wärmegefühl auf. 

Wann sollte eine Cardio-CT-Untersuchung durchgeführt werden?

Wie jede Untersuchung sollte auch die Herz-CT Diagnostik immer  in eine umfassende Diagnostik eingebunden sein. Aus der Familien- und Krankengeschichte, Labordiagnostik sowie allgemeinen Untersuchungen (EKG, Echokardiographie) sollten die Grundlage der kardiologischen Diagnostik bilden. Bei folgenden Fragestellungen kann eine CT-Diagnostik sinnvoll sein:
- Verdacht auf eine Koronare Herzerkrankung (KHK)
- Darstellung von Bypass-Gefäßen
- Darstellung der Herz-Anatomie vor einem Eingriff (Ablationsbehandlung, TAVR, Herz-OP)
- Gefäßerkrankungen (z.B. Aneurysma)
- Notfall-Diagnostik (V.a. Lungenembolie, Aortendissektion, Herzinfarkt 

Gemeinsam mit Ihrem Haus- oder Facharzt wählen wir für Sie das schonendste Untersuchungsverfahren aus, das die bestehenden Fragestellungen beantwortet. 

Was muss ich zur Untersuchung mitbringen? Wie bereite ich mich vor?

Am Osypka Herzzentrum finden die Untersuchungen entspannt und in angenehmer Atmosphäre statt. Ihre Ärzte nehmen sich Zeit für Ihre Fragen und sind auch bei der Untersuchung immer in Ihrer Nähe. Da die Räumlichkeiten und Geräte in unser Herzzentrum integriert sind, gibt es für Sie und Ihre Ärzte keine langen Wege. Eine Mitarbeiterin unseres Empfangs kennt immer alle Ihre Termine und organisiert Ihren Aufenthalt am Osypka Herzzentrum für Sie. 
Was sollte vor der Untersuchung beachtet werden?
Ihr überweisender Arzt sollte zur Untersuchung möglichst aktuelle Loborwerte für Schilddrüsen- und Nierenfunktion bitte möglichst nicht älter als 2 Monate mitgeben (TSH, Kreatinin). Damit Ihre Untersuchung möglichst ohne Zeitverlust durchgeführt werden kann, lassen Sie uns möglichst bis zum Vortag der Untersuchung die Laborwerte zukommen (Fax/e-mail). Selbstverständlich können wir auch für Sie diese Werte bestimmen.
Bitte planen Sie dann aber etwas mehr Zeit ein. Wenn eine Zuckerkrankheit oder eine Nierenschwäche vorliegt, informieren Sie uns bitte im Vorfeld. Damit Ihre Herzfrequenz am Untersuchungstag nicht zu hoch ist, bitte am Untersuchungstag 
- keine koffeinhaltigen Getränkte (Kaffee, Tee, Cola, Red-Bull)
- bitte rauchen Sie nicht
- bitte nehmen Sie Ihre Medikamente wie gewohnt mit etwas Wasser ein
- 4 Stunden vor der Untersuchung bitte keine Nahrung mehr aufnehmen

Falls Sie bei einer Zuckerkrankheit  Medikamente einnehmen, nehmen Sie bitte einige Tage VOR der Untersuchung mit uns Kontakt auf.
Falls Sie ß-Blocker oder andere, die Herzfrequenz verlangsamende Substanzen einnehmen, setzen Sie diese ohne Rücksprache mit uns NICHT ab. 

Welche Risiken bestehen?

Bei jeder Röntgenuntersuchung - so auch beim CT - muss aufgrund des potentiell schädigenden Einflusses der Röntgenstrahlung vorher genau überlegt werden, ob eine alternative Untersuchungstechnik (Ultraschall, MRT etc.) nicht die Fragestellung ähnlich gut beantworten kann. In vielen Fällen kann aber die CT-Diagnostik exklusiv Fragen beantworten oder helfen, eine Herzkatheter-Untersuchung zu vermeiden. 
Liegt eine bekannte Überempfindlichkeit/Allergie gegen Röntgen-Kontrastmittel vor, sollten immer zunächst alternative Untersuchungstechniken oder eine CT-Diagnostik ohne Kontrastmittel eingesetzt werden. Nur im Ausnahmefall ist dann eine Kontrast-CT-Untersuchung sinnvoll. Sollte es bei einer unbekannten Kontrastmittel-Überempfindlichkeit zu einer allergieähnlichen oder allergischen Reaktion kommen, sind Sie am Osypka Herzzentrum in guten Händen: Im Hause stehen in unmittelbarer Nähe alle Möglichkeiten einer sofortigen Behandlung zur Verfügung. Unster ständig einsatzbereites Notfall-Team bietet hier auch bei ambulanter Behandlung Sicherheit. 

Welche Kosten entstehen? Trägt meine Kasse die Kosten?

Die meisten privaten Krankenkasse übernehmen die Untersuchungskosten für ambulante Herz-CTs. Für gesetzlich versicherte Patienten besteht die Möglichkeit eines Antrags auf Kostenübernahme bei ihrer Krankenkasse. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Ihren Sachbearbeiter. Gern stehen wir für Rückfragen zur Verfügung. 

Welche Alternativ-Methoden bestehen?

Die Stufendiagnostik im Rahmen der Abklärung bei Verdacht auf eine Koronare Herzerkrankung (KHK) umfasst neben allgemeinen Maßnahmen (Labor, EKG, Ergometrie) die Echokardiographie und Stressechokardiographie sowie den Gefäßultraschall. Die Ergebnisse der einzelnen Untersuchungsschritte müssen sorgfältig analysiert werden. Besteht nach der Durchführung der genannten Untersuchungen ein klarer Hinweis für eine KHK, ist eine Katheteruntersuchung sinnvoll. Häufig bleiben ergeben sich aber keine klaren Hinweise. Gerade bei atypischen Beschwerden kann aber eine CT-Diagnostik Klarheit bringen und eine KHK ausschliessen. Die sorgfältige Abwägung der Untersuchungsverfahren unter Einbeziehung der CT-Diagnostik kann unnötige Katheteruntersuchungen vermeiden helfen. 

Wer führt die Herz-CT Untertsuchungen am Osypka Herzzentrum durch?

Mit PD Dr. med. Klaus Tiemann (Chefarzt Kardiologie) und Prof. Dr. med. Sebastian Ley (Chefarzt Radiologie) stehen Ihnen zwei renommierte Spezialisten der Herzbildgebung zur Verfügung. PD Dr. K. Tiemann wurde wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) auf der höchsten Stufe III zertifiziert und hatte vor seiner Tätigkeit in München eine Universitätsprofessur für Herzbildgebung am Universitätsklinikum Münster inne. Prof. Dr. S. Ley verfügt über das höchste Zertifizierungslevel der Dt. Röntgengesellschaft (Level Q3) und war langjährig in Toronto als Associate Professor tätig. 

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