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Echokardiographie: mit Ultraschall ins Herz blicken

Transthorakale Echokardiographie

Der Ultraschall durch die Brust (transthorakal) erlaubt Untersuchungen von Herzmuskel, Herzklappen, Blutgefäßen und Blutfluss. Schonend können so Funktionsstörungen der Herzkammern, Herzklappenfehler und auch Gewebevernarbungen (z.B. nach Herzinfarkt, Herzmuskelentzündung) diagnostiziert werden.

PD Dr. Klaus Tiemann (Osypka Herzzentrum München) Top-Kardiologe

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Peter Osypka Herzzentrum
Internistisches Klinikum
München Süd GmbH
Am Isarkanal 36
D-81379 München

Wie läuft eine transthorakale Echokardiographie-Untersuchung (TTE) ab?

Die transthorakale Echokardiographie wird üblicherweise bei entkleidetem Oberkörper in Linksseitenlage oder Rückenlage durchgeführt. Durch die Lagerung auf der linken Körperseite kann das teilweise vor dem Herzen liegende Lungengewebe zur Seite gleiten und dadurch die „Sicht“ auf die darunterliegenden Herzstrukturen freigegeben. Luft stört die Untersuchung, das ist auch der Grund, warum eine Herz Ultraschall-Untersuchung nicht sofort nach Einnahme dieser Position beginnen sollte. Der linke Arm sollte möglichst unter dem Kopf positioniert werden. Für bestimmte Fragestellungen muss der Patient gegebenenfalls andere Positionen einnehmen (z.B. Rückenlage, Rechtsseiten-Lage). Zeitgleich zu Herz Ultraschall-Registrierung wird ein EKG-Signal auf das Ultraschallgerät übertragen. Der Untersucher kann nun an verschiedenen Positionen des Brustkorbs die Strukturen des Herzens untersuchen. Hierzu wird ein Ultraschall-Gel auf den Schallkopf und den Brustkorb aufgetragen, um störende Luft zwischen Schallkopf und Haut zu beseitigen. Gegebenenfalls erfolgen bei der Untersuchung Atemkommandos, um die Lunge möglichst vollständig von den Herzstrukturen fernzuhalten. Unter Verwendung der verschiedenen Bildgebung-Modalitäten des Ultraschallgerätes (bewegtes Grauwertbild/B-Bild, Doppler oder Farb-Doppler etc.) werden schon während der Untersuchung exakte Vermessungen der Herzhöhlen, Herzwände und Herzklappen durchgeführt. Gegebenenfalls kann der Untersucher auf einem speziellen PC noch weitergehende Untersuchungen/Vermessungen durchführen. Moderne Ultraschallgeräte übertragen Bilddaten und Messwerte unmittelbar nach der Untersuchung an den Arbeitsplatz des Arztes, so daß zeitnah nach der Untersuchung bereits einen Untersuchungsbefund erstellt werden kann.

Bestehen Risiken bei der Ultraschalluntersuchung?

Für die transthorakale Echokardiographie bestehen beim Erwachsenen praktisch keine Risiken. Die verwendete Ultraschall, Leistung ist so gering, dass bei einer normalen Ultraschall-Untersuchung keine Gewebeschäden oder sonstige Störeinflüsse zu erwarten sind. Bei Schwangeren sollte die Beschallung des Embryos/Feten jedoch so kurz wie nötig gehalten werden (s.a. Risiken bei Stressechokardiographie, transösophageale Echokardiographie)

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