Osypka Herzzentrum

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Die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) der Herzkranzarterien. Plaques und Engstellen behindern die Blutversorgung und führen zu Brustschmerz, Luftnot oder Herzinfarkt

Wie entsteht die KHK?

Die Arteriosklerose ist eine Erkrankung, die alle Arterien des Körpers betreffen kann. Betrifft sie die Herzkranzgefäße, spricht man von einer KHK. Ablagerungen von Fetten und Entzündungsprozesse in der Gefäßwand führen über lange Zeiträume zur Verengung der Gefäße. Dadurch kann der Blutfluss behindert und somit die Versorgung des Herzens mit Sauerstoff beeinträchtigt werden. Bei einem kompletten Verschluss des Gefäßes entsteht ein Herzinfarkt. 

Entzündungen der Gefäßwand führen zu Verengung und Verschluss

Die Gefäßveränderungen entstehen bei entsprechenden Risiken über Jahre und Jahrzehnte. Zunächst treten Plaques ohne Verkalkungen auf. Schreitet die Entzündung weiter voran, kommt es zu Verkalkungen. Die Verengungen können die großen (epikardialen) Gefäße oder die sehr kleinen Gefäße (small-vessel disease) betreffen. 

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen wichtige Informationen zum Krankheitsbild, Entstehung und Therapie vermitteln.  

Themen zur KHK

Risikofaktoren und Symptome

Übersicht zu Risiken und Beschwerdebild

Herzkatheter vermeiden: Cardio-CT

Diagnostik

EKG, Labor, Echo – Herz-CT und Herzkatheter zur Darstellung der Kranzgefäße

Angina Pectoris und Herzinfarkt

Brustschmerz, Luftnot und Leistungsminderung

Therapie der KHK

Medikamentös und interventionell (Stent/Bypass)

Was sind Risikofaktoren und Symptome der KHK?

Jeder Mensch hat ein bestimmtes, individuelles Risiko für Herzerkrankungen oder Schlaganfall. Angeborene oder erworbene Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht, Bluthochdruck oder Nikotin-Konsum erhöhen das Risiko der der Arteriosklerose und somit der KHK.

Angeborene und erworbene Risikofaktoren für die KHK

Symptome der KHK sind Ausdruck einer verminderten Sauerstoffversorgung des Herzmuskels. Meist äußert sich dies in Form der Angina pectoris (Brustschmerz) unter Belastung. Treten die Symptome erstmals oder mit zunehmender Tendenz auf, spricht man von einer instabilen Angina. Rechtzeitige Vorsorge kann das Auftreten und den Progress der KHK verhindern helfen. 

Instabile Angina pectoris: Ein Notfall

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Was ist Arteriosklerose?

Symptome der Koronaren Herzerkrankung

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Brustschmerz (v.a. bei Belastung)

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Luftnot

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Leistungsminderung

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Rhythmusstörungen

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Brustschmerz (v.a. bei Belastung)

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KHK Prävention

Diagnostik bei KHK

Zur Basisdiagnostik bei V.a. KHK gehören das EKG, eine gezielte Labordiagnostik und ein Herzultraschall. Das Belastungs-EKG hat heute nur noch eine untergeordnete Bedeutung. Bestehen bereits Symptome wie Brustschmerz oder Luftnot, muss die Diagnostik strukturiert und zielführend erfolgen. In der Vergangenheit wurde meist eine diagnostische Herzkatheter-Untersuchung durchgeführt. Mit moderner Diagnostik lässt sich aber eine invasive Herzkatheteruntersuchung häufig vermeiden.

Moderne Diagnostik hilft, unnötige Herzkatheter-Untersuchungen zu vermeiden

Video: Herzkatheter Diagnostik

Moderne Diagnostik der KHK

Neben der Basis-Diagnostik, die häufig schon beim Hausarzt erfolgt, kommt heute der modernen Herzbildgebung eine besondere Bedeutung zu. Zum Ausschluss einer koronaren Herzerkrankung – besonders bei atypischen Beschwerden – ist das Herz-CT besonders geeignet. Durchblutungsstörungen des Herzmuskels lassens sich sehr gut mit der Stressechokardiographie, dem Stress-MRT oder auch der Myokardszintigraphie beurteilen.

Bei hochgradigem Verdacht auf eine KHK, akuten Beschwerden oder Nachweis einer Durchblutungsstörung sollte eine Herzkatheter-Diagnostik erfolgen. Bei der Herzkatheteruntersuchung können Engstellen sehr genau dargestellt werden. Mit invavaskulärem Ultraschall (IVUS), OCT oder der iFR Messung können Engstellen präzise analysiert werden. Sollte sich eine relevante Engstelle zeigen, kann diese in gleicher Sitzung mittels einer Stent-Implantation therapiert werden. 

Moderne Diagnostik hilft, unnötige Herzkatheter zu vermeiden

 

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Herzkatheter-Untersuchung

Mehr Info zur Diagnostik der KHK

Stressecho

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Mehr Info

hier

Herz-CT

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Stress-MRT

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Gefäß-Diagnostik

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Myokard-Szintigrahie

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Akutes Koronarsyndrom und Herzinfarkt

Die stabilde KHK mit Beschwerden bei Belastung wird vom akuten Koronarsyndrom unterschieden. Durch den Einriss einer Plaque im Kranzgefäß entstehen kleinere Blutgerinnsel. Diese können kleinere oder auch größere Herzgefäße verschliessen. Der Patient verspürt in Ruhe heftige Brustschmerzen oder klagt über Luftnot oder Herzrhythmusstörungen. 

Die Plaqueruptur führt zum Herzinfarkt – ein akuter Notfall

Herzinfarkt – Therapie in der Chest-Pain-Unit

Ein Herzinfarkt ist ein akuter Notfall, der SOFORT in einem Krankenhaus behandelt werden muss (Notruf 112). Im Idealfall verfügt die Klinik über eine sogenannte Chest-Pain-Unit. Diese durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie zertifizierten Einrichtungen verfügen über die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten für die Infarktversorgung (Intensivstation, Herzkatheter-Labor). Das Ziel: schnellstmögliche Wiederherstellung der Blut- und somit Sauerstoffversorgung des Herzmuskels. 

Schon im Rettungswagen erfolgt eine medikamentöse Therapie mit sog. Plättchenhemmern. In der Klinik erfolgt dann meist die invasive (Stent-) Therapie oder eine Bypass-OP. 

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Herzinfarkt

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Chest Pain Unit (OHZ)

Bild: Plaqueruptur – reisst eine Plaque auf, bildet sich ein Blutgerinnsel, das zum Gefäßverschluss führt. Folge: Herzinfarkt.

Therapie der KHK: Medikamente, Stent, Bypass

Idealerweise fällt bereits eine beginnende Gefäßverkalkung schon früh im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung auf. Mit einer rechtzeitig eingeleiteten Therapie lassen sich Engstellen in den Kranzgefäßen aufhalten oder oft sogar verhindern.  Hierzu werden Statine, Cholesterinwiederaufnahmehemmer oder sog. PCSK9 Inhibitoren eingesetzt. Häufig äußern Patienten dann, “aber ich habe doch keine Beschwerden”. Dazu muss man wissen: treten Beschwerden wie Brustschmerz oder Luftnot auf, ist das betroffene Herzkranzgefäß bereits hochgradig veregt (>75%). Führt dies zu einer relevanten Durchblutungsstörung, hilft meist nur eine Stent- oder Bypass Therapie. Vorsorge ist daher die beste Therapie.

Bei Beschwerden ist das Kranzgefäß bereits hochgradig verengt

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Info Herz-Vorsorge

Was ist ein Stent? Wann muss ein Stent gesetzt werden?

Ein Stent ist eine Gefäßstütze aus einem hauchfeinen Metallgeflecht, die über einen Ballon in die Gefäßwand gedrückt werden kann. Dabei wird eine bestehende Engstelle beseitigt. Ein Stent wird im Rahmen einer Herzkatheter-Untersuchung implantiert, wenn vorab eine Durchblutungsstörung festgestellt wurde oder z.B. bei einem akuten Herzinfarkt. 

Die Entscheidung, ob ein Stent implantiert werden sollte oder eine medikamentöse Behandlung ausreichend ist, sollte heute auf sorgfältigen Voruntersuchungen basieren. So lassen sich unnötige Herzkatheter und auch unnötige Stents vermeiden. Basierend auf den Voruntersuchungen undMessungen während der Katheteruntersuchung kann die optimale Behandlung festgelegt werden. 

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Info Stent

Video: Implantation eines Stents (Text engl.)

Bypass-OP

In vielen Fällen können Medikamente oder eine Stent-Behandlung die Engstellen der Kranzgefäße beseitigen. Bestehen zu viele Engstellen, sind Gefäße komplett verschlossen oder besteht ein unverhältnismässig hohes Risiko für eine Stent-Prozedur, kann eine Bypass-OP notwendig sein.

Bei der Bypass-OP erfolgt bei geöffnetem Brustkorb die Anlage von Umgehungskreisläufen. Dazu werden heute meist körpereigene Arterien, z.B. die Brustwandarterie (IMA, RIMA) oder Venen aus dem Bein verwendet. Diese Operation kann heute schonend, z.B. ohne Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine durchgeführt werden.

Optimale Therapie: Diskussion im Herz-Team

Am Osypka Herzzentrum werden alle komplexen Entscheidungen noch im Katheterlabor vom Kardiologen und Herzchirurgen gesehen und diskutiert. Gemeinsam mit unseren Kollegen vom Artemed Klinikum München Süd (CA PD Dr. P. Lamm) können wir mit Ihnen das optimale Behandlungskonzept festlegen.

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Info Herz-Team

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Info-Bypass OP

Bild: Offene Bypass-OP oft ohne Herz-Lungen-Maschine möglich.

Schwerpunkt Herzkatheter Therapie

Die invasive Katheter-Therapie ist einer der Schwerpunkte der Klinik. Am Osypka-Herzzentrum stehen zwei hochmoderne Herzkatheterlabors zur Verfügung. In enger Kooperation mit unseren Kollegen der Herzchirurgie (Artemed Klinikum München Süd) führen wir ein großes Spektrum an minimal invasiven Eingriffen durch. In unseren Spezialsprechstunden informieren wir Sie persönlich über aktuelle Therapieoptionen und beraten Sie individuell. Unser Team aus hervorragend qualifizierten Spezialisten steht für Sie zur Verfügung:

Notaufnahme und Herzkatheter: rund um die Uhr für Sie da (24/7)

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Herzdiagnostik Zentrum

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Rhythmus Zentrum

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Herzklappen Zentrum

Online-Termin
Herzdiagnostik

MRT Herz

Das Herz MRT ergänzt die Bildgebungsmodalitäten in der Kardiologie ideal: Herzmuskelentzündung, Speicherkrankheiten und Durchblutungsstörungen sind eine Domäne des Verfahrens.

Ultraschall Herz

Mit dem Herz-Ultraschall (TTE) können Herzmuskel, Herzklappen und Blutgefäße sicher und schonend untersucht werden. In der Kardiologie heute eine der wichtigsten Untersuchungen. 

Ultraschall Halsgefäße

Die Duplex-Sonographie der Halsgefäße ist eine wichtige Untersuchung im Rahmen der Vorsorge und Früherkennung der Arteriosklerose. 

CT Herz

Mit dem Herz-CT können Frühformen der Arteriosklerose (Plaques) sicher erkannt werden. So lässt sich ein Herzkatheter oft vermeiden.

Leitungs-Team Invasive Therapie

Mit den Chefärzten der Kardiologie (Prof. Dr. med. Thorsten Lewalter und PD Dr. med. Klaus Tiemann) und dem Ltd. Arzt PD Dr. med. Clemens Jilek steht Ihnen ein Team international ausgewiesener Experten in der Herzmedizin zur Verfügung. Von der Diagnostik bis zur interventionellen Therpie bieten wir das komplette Leistungsspektrum einer modernen Kardiologie auf höchstem Niveau. Unsere Untersucher und unser Zentrum sind von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zertifiziert. 

Für ihre Sicherheit: Befundung durch zertifizierte Untersucher im interdisziplinären Team

Prof. Dr. med. Th. Lewalter

Prof. Dr. med. Th. Lewalter

Chefarzt Kardiologie

Ihr Experte für Herzrhythmusstörungen, interventionelle Kardiologie und Occluderimplantation

♦ Kontakt

PD Dr. med. K. Tiemann

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Chefarzt Kardiologie

Ihr Experte für Herzbildgebung (Echo, CT, MRT) und Prävention

♦ Kontakt

PD Dr. med. C. Jilek

PD Dr. med. C. Jilek

Ltd. Arzt Rhythmologie

Ihr Experte für Herzrhythmusstörungen, Schrittmachertherpie und TAVI

♦ Kontakt

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Die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) der Herzkranzarterien. Plaques und Engstellen behindern die Blutversorgung und führen zu Brustschmerz, Luftnot oder Herzinfarkt

Wie entsteht die KHK?

Die Arteriosklerose ist eine Erkrankung, die alle Arterien des Körpers betreffen kann. Betrifft sie die Herzkranzgefäße, spricht man von einer KHK. Ablagerungen von Fetten und Entzündungsprozesse in der Gefäßwand führen über lange Zeiträume zur Verengung der Gefäße. Dadurch kann der Blutfluss behindert und somit die Versorgung des Herzens mit Sauerstoff beeinträchtigt werden. Bei einem kompletten Verschluss des Gefäßes entsteht ein Herzinfarkt. 

Entzündungen der Gefäßwand führen zu Verengung und Verschluss

Die Gefäßveränderungen entstehen bei entsprechenden Risiken über Jahre und Jahrzehnte. Zunächst treten Plaques ohne Verkalkungen auf. Schreitet die Entzündung weiter voran, kommt es zu Verkalkungen. Die Verengungen können die großen (epikardialen) Gefäße oder die sehr kleinen Gefäße (small-vessel disease) betreffen. 

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen wichtige Informationen zum Krankheitsbild, Entstehung und Therapie vermitteln.  

Themen zur KHK

Risikofaktoren und Symptome

Übersicht zu Risiken und Beschwerdebild

Herzkatheter vermeiden: Cardio-CT

Diagnostik

EKG, Labor, Echo - Herz-CT und Herzkatheter zur Darstellung der Kranzgefäße

Angina Pectoris und Herzinfarkt

Brustschmerz, Luftnot und Leistungsminderung

Therapie der KHK

Medikamentös und interventionell (Stent/Bypass)

Was sind Risikofaktoren und Symptome der KHK?

Jeder Mensch hat ein bestimmtes, individuelles Risiko für Herzerkrankungen oder Schlaganfall. Angeborene oder erworbene Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht, Bluthochdruck oder Nikotin-Konsum erhöhen das Risiko der der Arteriosklerose und somit der KHK.

Angeborene und erworbene Risikofaktoren für die KHK

Symptome der KHK sind Ausdruck einer verminderten Sauerstoffversorgung des Herzmuskels. Meist äußert sich dies in Form der Angina pectoris (Brustschmerz) unter Belastung. Treten die Symptome erstmals oder mit zunehmender Tendenz auf, spricht man von einer instabilen Angina. Rechtzeitige Vorsorge kann das Auftreten und den Progress der KHK verhindern helfen. 

Instabile Angina pectoris: Ein Notfall

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Was ist Arteriosklerose?

Symptome der Koronaren Herzerkrankung

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Brustschmerz (v.a. bei Belastung)

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Luftnot

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Leistungsminderung

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Rhythmusstörungen

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Brustschmerz (v.a. bei Belastung)

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KHK Prävention

Diagnostik bei KHK

Zur Basisdiagnostik bei V.a. KHK gehören das EKG, eine gezielte Labordiagnostik und ein Herzultraschall. Das Belastungs-EKG hat heute nur noch eine untergeordnete Bedeutung. Bestehen bereits Symptome wie Brustschmerz oder Luftnot, muss die Diagnostik strukturiert und zielführend erfolgen. In der Vergangenheit wurde meist eine diagnostische Herzkatheter-Untersuchung durchgeführt. Mit moderner Diagnostik lässt sich aber eine invasive Herzkatheteruntersuchung häufig vermeiden.

Moderne Diagnostik hilft, unnötige Herzkatheter-Untersuchungen zu vermeiden

Video: Herzkatheter Diagnostik

Moderne Diagnostik der KHK

Neben der Basis-Diagnostik, die häufig schon beim Hausarzt erfolgt, kommt heute der modernen Herzbildgebung eine besondere Bedeutung zu. Zum Ausschluss einer koronaren Herzerkrankung - besonders bei atypischen Beschwerden - ist das Herz-CT besonders geeignet. Durchblutungsstörungen des Herzmuskels lassens sich sehr gut mit der Stressechokardiographie, dem Stress-MRT oder auch der Myokardszintigraphie beurteilen.

Bei hochgradigem Verdacht auf eine KHK, akuten Beschwerden oder Nachweis einer Durchblutungsstörung sollte eine Herzkatheter-Diagnostik erfolgen. Bei der Herzkatheteruntersuchung können Engstellen sehr genau dargestellt werden. Mit invavaskulärem Ultraschall (IVUS), OCT oder der iFR Messung können Engstellen präzise analysiert werden. Sollte sich eine relevante Engstelle zeigen, kann diese in gleicher Sitzung mittels einer Stent-Implantation therapiert werden. 

Moderne Diagnostik hilft, unnötige Herzkatheter zu vermeiden

 

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Akutes Koronarsyndrom und Herzinfarkt

Die stabilde KHK mit Beschwerden bei Belastung wird vom akuten Koronarsyndrom unterschieden. Durch den Einriss einer Plaque im Kranzgefäß entstehen kleinere Blutgerinnsel. Diese können kleinere oder auch größere Herzgefäße verschliessen. Der Patient verspürt in Ruhe heftige Brustschmerzen oder klagt über Luftnot oder Herzrhythmusstörungen. 

Die Plaqueruptur führt zum Herzinfarkt - ein akuter Notfall

Herzinfarkt - Therapie in der Chest-Pain-Unit

Ein Herzinfarkt ist ein akuter Notfall, der SOFORT in einem Krankenhaus behandelt werden muss (Notruf 112). Im Idealfall verfügt die Klinik über eine sogenannte Chest-Pain-Unit. Diese durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie zertifizierten Einrichtungen verfügen über die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten für die Infarktversorgung (Intensivstation, Herzkatheter-Labor). Das Ziel: schnellstmögliche Wiederherstellung der Blut- und somit Sauerstoffversorgung des Herzmuskels. 

Schon im Rettungswagen erfolgt eine medikamentöse Therapie mit sog. Plättchenhemmern. In der Klinik erfolgt dann meist die invasive (Stent-) Therapie oder eine Bypass-OP. 

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Herzinfarkt

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Chest Pain Unit (OHZ)

Bild: Plaqueruptur - reisst eine Plaque auf, bildet sich ein Blutgerinnsel, das zum Gefäßverschluss führt. Folge: Herzinfarkt.

Therapie der KHK: Medikamente, Stent, Bypass

Idealerweise fällt bereits eine beginnende Gefäßverkalkung schon früh im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung auf. Mit einer rechtzeitig eingeleiteten Therapie lassen sich Engstellen in den Kranzgefäßen aufhalten oder oft sogar verhindern.  Hierzu werden Statine, Cholesterinwiederaufnahmehemmer oder sog. PCSK9 Inhibitoren eingesetzt. Häufig äußern Patienten dann, "aber ich habe doch keine Beschwerden". Dazu muss man wissen: treten Beschwerden wie Brustschmerz oder Luftnot auf, ist das betroffene Herzkranzgefäß bereits hochgradig veregt (>75%). Führt dies zu einer relevanten Durchblutungsstörung, hilft meist nur eine Stent- oder Bypass Therapie. Vorsorge ist daher die beste Therapie.

Bei Beschwerden ist das Kranzgefäß bereits hochgradig verengt

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Info Herz-Vorsorge

Was ist ein Stent? Wann muss ein Stent gesetzt werden?

Ein Stent ist eine Gefäßstütze aus einem hauchfeinen Metallgeflecht, die über einen Ballon in die Gefäßwand gedrückt werden kann. Dabei wird eine bestehende Engstelle beseitigt. Ein Stent wird im Rahmen einer Herzkatheter-Untersuchung implantiert, wenn vorab eine Durchblutungsstörung festgestellt wurde oder z.B. bei einem akuten Herzinfarkt. 

Die Entscheidung, ob ein Stent implantiert werden sollte oder eine medikamentöse Behandlung ausreichend ist, sollte heute auf sorgfältigen Voruntersuchungen basieren. So lassen sich unnötige Herzkatheter und auch unnötige Stents vermeiden. Basierend auf den Voruntersuchungen undMessungen während der Katheteruntersuchung kann die optimale Behandlung festgelegt werden. 

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Info Stent

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Bypass-OP

In vielen Fällen können Medikamente oder eine Stent-Behandlung die Engstellen der Kranzgefäße beseitigen. Bestehen zu viele Engstellen, sind Gefäße komplett verschlossen oder besteht ein unverhältnismässig hohes Risiko für eine Stent-Prozedur, kann eine Bypass-OP notwendig sein.

Bei der Bypass-OP erfolgt bei geöffnetem Brustkorb die Anlage von Umgehungskreisläufen. Dazu werden heute meist körpereigene Arterien, z.B. die Brustwandarterie (IMA, RIMA) oder Venen aus dem Bein verwendet. Diese Operation kann heute schonend, z.B. ohne Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine durchgeführt werden.

Optimale Therapie: Diskussion im Herz-Team

Am Osypka Herzzentrum werden alle komplexen Entscheidungen noch im Katheterlabor vom Kardiologen und Herzchirurgen gesehen und diskutiert. Gemeinsam mit unseren Kollegen vom Artemed Klinikum München Süd (CA PD Dr. P. Lamm) können wir mit Ihnen das optimale Behandlungskonzept festlegen.

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Bild: Offene Bypass-OP oft ohne Herz-Lungen-Maschine möglich.

Schwerpunkt Herzkatheter Therapie

Die invasive Katheter-Therapie ist einer der Schwerpunkte der Klinik. Am Osypka-Herzzentrum stehen zwei hochmoderne Herzkatheterlabors zur Verfügung. In enger Kooperation mit unseren Kollegen der Herzchirurgie (Artemed Klinikum München Süd) führen wir ein großes Spektrum an minimal invasiven Eingriffen durch. In unseren Spezialsprechstunden informieren wir Sie persönlich über aktuelle Therapieoptionen und beraten Sie individuell. Unser Team aus hervorragend qualifizierten Spezialisten steht für Sie zur Verfügung:

Notaufnahme und Herzkatheter: rund um die Uhr für Sie da (24/7)

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Herzdiagnostik

MRT Herz

Das Herz MRT ergänzt die Bildgebungsmodalitäten in der Kardiologie ideal: Herzmuskelentzündung, Speicherkrankheiten und Durchblutungsstörungen sind eine Domäne des Verfahrens.

Ultraschall Herz

Mit dem Herz-Ultraschall (TTE) können Herzmuskel, Herzklappen und Blutgefäße sicher und schonend untersucht werden. In der Kardiologie heute eine der wichtigsten Untersuchungen. 

Ultraschall Halsgefäße

Die Duplex-Sonographie der Halsgefäße ist eine wichtige Untersuchung im Rahmen der Vorsorge und Früherkennung der Arteriosklerose. 

CT Herz

Mit dem Herz-CT können Frühformen der Arteriosklerose (Plaques) sicher erkannt werden. So lässt sich ein Herzkatheter oft vermeiden.

Leitungs-Team Invasive Therapie

Mit den Chefärzten der Kardiologie (Prof. Dr. med. Thorsten Lewalter und PD Dr. med. Klaus Tiemann) und dem Ltd. Arzt PD Dr. med. Clemens Jilek steht Ihnen ein Team international ausgewiesener Experten in der Herzmedizin zur Verfügung. Von der Diagnostik bis zur interventionellen Therpie bieten wir das komplette Leistungsspektrum einer modernen Kardiologie auf höchstem Niveau. Unsere Untersucher und unser Zentrum sind von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zertifiziert. 

Für ihre Sicherheit: Befundung durch zertifizierte Untersucher im interdisziplinären Team

Prof. Dr. med. Th. Lewalter

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Ihr Experte für Herzrhythmusstörungen, Schrittmachertherpie und TAVI

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