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Vorhofflimmern München: Therapie mit Laser Ablation

 

Chefarzt-Sekretariat

Frau Monika Haberland
Mo-Fr. 8.00-17.00

089 72400 4343
089 72400 4391

Fax:
089 72400 4399
kardiologie@ikms.de

Peter Osypka Herzzentrum
Internistisches Klinikum
München Süd GmbH
Am Isarkanal 36
D-81379 München

 

Online-Termin

Wie funktioniert der LASER-Ballon?

Die Verödung von Gewebe mittels LASER-Energie ist in vielen Bereichen der Medizin etabliert. Am Herzen bestand bislang das Problem, dass das fließende Blut das Gewebe ungleichmäßig und wenig vorhersehbar kühlt.LASER- Techniken waren daher bislang entweder nicht effektiv oder führten zu tieferen Gewebeschäden. Da sich der LASER in einem Ballon befindet, konnte das Problem jetzt gelöst werden: der Ballon wird mit der schmalen Spitze (siehe links) in die Lungenvene eingeführt und drückt das Blut zur Seite. Mittels der Ballon befindlichen Optik (Mini-Endoskop) hat der Untersucher nun direkte Sicht auf den Eingang der Lungenvene. Die LASER-Optik ist exakt steuerbar. Der Arzt kann leicht überlappende Ablations-Linien rund um die Pulmonalvenen-Eingänge legen. Durch eine ebenfalls at justierbare Füllung des Ballons kann der Ballung sich exakt der Größe jeder Lungenvene anpassen. Somit kann bei nahezu jeder Lungenvenen-Anatomie ein optimaler Blick auf den Lungenvenen-Eingang erzielt werden.
Die Untersuchung-Technik kommt weitgehend ohne Röntgen-Strahlung aus. Lediglich zu Positionierung des Katheters erfolgt eine Röntgen-Durchleuchtung. Bei der eigentlichen Prozedur orientiert sich der Untersucher mittels der im Ballon befindlichen Kamera. (Abb. Fa. Cardiofocus)

Welche Vorteile hat die Technologie? Wann ist der LASER-Ballon ggf. nicht sinnvoll?

Die direkte Sicht auf die Lungenvenen und die Möglichkeit, nahtlos durch Überlappungen den Eingang der Lungenvenen zu veröden ist sicher einer der entscheidenden Vorteile der Methode. Zudem kann die Energie durch den Laser sehr genau und dosiert abgegeben werden. Das ist bei anderen Methoden (z.B. der Kryo-Ablation) schwieriger zu kontrollieren. Wärmemessungen in der Umgebung der Ablation helfen, Komplikationen zu vermeiden. Das LASER Verfahren hat unter den Ablationsverfahren bei Vorhofflimmern heute die höchste primäre Erfolgsrate. 
Wenn bereits Vor-Ablationen durchgeführt wurden oder die Anatomie der Lungenvenen sehr komplex ist, kann eine LASER-Ablation unter Umständen nicht sinnvoll sein. Durch Messungen der Signale aus Vorhof und Lungenvenen, die zu Beginn jeder Ablationsbehandlung durchgeführt werden, läßt sich das aber genau beurteilen. Das angewandte Verfahren kann dann auch während der Prozedur noch gewechselt oder ergänzend erweitert werden. 

Welche Vorbereitungen sind wichtig? Was muss ich beachten?

Beratung bei Vorhofflimmern: Kardiologen spezialisiert auf Diagnostik und Behandlung dier RhyhtmusstörungDer erste Schritt ist immer eine sorgfältige Vorbereitung durch unser Rhythmus-Team (Leitung: Prof. Dr. Th. Lewalter). Erst wenn alle therapeutischen Alternativen (Allgemeinmaßnahmen, Medikamente) geprüft wurden, sollte eine Ablations-Therapie durchgeführt werden, gemeinsam mit ihrem Haus-oder Facharzt beraten wir Sie gern ausführlich im Vorfeld. Vor jeder Ablation werden eine Reihe von Untersuchungen durchgeführt. Hierzu gehören neben dem EKG/Langzeit-EKG Ultraschalluntersuchungen (TTE/TEE) zum Ausschluss von Blutgerinnseln häufig auch eine CT oder MRT-Untersuchung zur Darstellung der Vorhof-Anatomie. Diese Untersuchungen wie auch die Aufklärung zur Untersuchung werden häufig im Rahmen eines vorstationären Aufenthaltes oder am Aufnahmetag durchgeführt. Bitte bringen Sie zum Vorgespräch: 
- EKG/Langzeit-EKG Befunde mit, in denen das Flimmern dokumentiert ist
- eine komplette Liste Ihrer Rhythmus Medikamente, die Sie jetzt und früher eingenommen haben
- aktuelle Laborwerte
- ggf. sonstige Befunde (z.B. aktuelle CT-Bilder, Herzkatheter-Befunde)
Am Vortag der Untersuchung kontaktieren wir Sie und teilen Ihnen mit, ab wann Sie ggf. nüchtern sein sollten und welche Medikation Sie einnehmen sollten

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