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Vorhofflimmern Typen Text

Welche Arten von Vorhofflimmern gibt es?

Vorhofflimmer-Typ Merkmale
Erstmalige Feststellung Häufig ist Vorhofflimmern eine Zufalls-Diagnose. Dann ist die Dauer der Arrhythmie nicht bekannt, so dass keine Einstufung in die nachstehenden Gruppen getroffen werden kann. Diese Einteilung ist auch unabhängig von begleitenden Symptomen.
Paroxysmales Vorhofflimmern Das Selbstlimitierende oder Paroxysmale Vorhofflimmern betrifft Flimmer-Episoden mit einer Dauer von in der Regel weniger als 48 Stunden. Dies ist für die Einstufung wichtig, da die Wahrscheinlichkeit, dass sich Blutgerinnsel im Herzen gebildet haben nach 48 Stunden relevant erhöht. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Flimmer-Episode nach 48 Stunden selbst terminiert gering. Paroxysmale Flimmer-Episoden können auch längere Zeit -bis zu 7 Tage- andauern. Bei solchen Episoden muss eine Antikoagulationstherapie erwogen werden.
Persistierendes Vorhofflimmern Unter Persistierendem Vorhofflimmern versteht man Episoden mit einer Dauer über 7 Tage oder Episoden, die eine Kardioversion erfordern, um das Ereignis zu beenden.
Lang anhaltend persistierendes Vorhofflimmern Bei diesem Typ besteht das Vorhofflimmern mindestens 1 Jahr. Bei diesen Patienten wurde die therapeutische Entscheidung zur Rhythmuskontrolle getroffen. Häufig gingen bereits zahlreiche Kardioversionen voraus.
Permanentes Vorhofflimmern Dauerhaftes Vorhofflimmern, bei dem keine therapeutischen Versuche zur Konversion in einen normalen Sinusrhythmus mehr erfolgen (von Arzt und Patient akzeptiert). 
Quelle: Kompetenznetz Vorhofflimmern