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Schlaganfall-Risiko bestimmen - Vorsorge

Schlaganfallrisiko

Auch für die Entwicklung eines Schlaganfalls gibt es Risiko-Scores, mit denen sich die Wahrscheinlichkeit, in den kommenden 10 Jahren einen Schlaganfall zu erleiden, bestimmen lässt. Werden beeinflussbare Risikofaktoren gesenkt oder behandelt, kann das individuelle Risiko gesenkt werden.

Video: Wie entsteht ein Schlaganfall? Kann vorgebeugt werden? Info zur Prävention und Therapie am Osypka Herzzentrum MünchenNeben dem Alter ist der Haupt-Risikofaktor des Schlaganfalls der unbehandelte Bluthochdruck. Rauchen, Diabetes und eine bekannte Arteriosklerose (KHK oder pAVK) tragen als "klassische" Risikofaktoren der Arteriosklerose zum Risiko substantiell bei. Wichtig sind aber auch unerkannte weitere Herzerkrankungen. Allen voran das Vorhofflimmern, nach dem bei neu aufgetretenen Rhythmusstörungen immer gesucht werden sollte. Eine Verdickung des Herzmuskels (Hypertrophie) und ein stattgehabter Herzinfarkt steigern das Schlaganfall Risiko.

Anhand der Daten einer großen epidemiologischen Studie (Framingham) lässt sich ein Risiko-Score für den Schlaganfall berechnen. Das soll aber kein Selbstzweck sein: viele Risiken lassen sich im Alltag durch einfache Massnahmen im Bereich der Lebensstil-Änderung oder eine konsequente Optimierung oder Einleitung einer medikamentösen Behandlung deutlich senken. 

 

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