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Herzschwäche: Ursache KHK u Herzinfarkt

Ischämische Kardiomyopathie - Herzschwäche nach Herzinfarkt

Bleibt die Sauerstoffversorgung zu lange unterbrochen, stirbt der Herzmuskel ab. Es bildet sich, je nach Dauer des Verschlusses eine Narbe. Diese kann kleine Bereiche aber auch einen ganzen Wandabschnitt betreffen - die Folge: eine eingeschränkte Pumpleistung und Herzschwäche. 

Video Herzmuskelschwäche nach Herzinfarkt - Narbe und Remodelling fürhen zur HerzinsuffizienzBei einem Herzinfarkt kann der Herzmuskel dauerhaft Schaden nehmen. Wird die Durchblutung nicht oder zu spät wieder hergestellt, kann eine Narbe im Herzmuskel entstehen. Betrifft diese Narbe die komplette Dicke des Muskels (transmural), kann in der Folge eine Aussackung der Herzwand (Aneurysma) entstehen. 

Durch die Schädigung des Herzmuskels kommt es zu weiteren Umbauvorgängen (remodeling). Der Herzmuskel muss jetzt mit einer veränderten, meist ungünstigeren Geometrie das Blut aus der Kammer pumpen. Bei größeren Infarkten kann es dann in der Folge zu einer chronischen Herzschwäche (Herzinsuffizienz) kommen. 

Auch viele höhergradige Stenosen oder kleinere Infarkte können die Pumpleistung des Herzens global schwächen. Man spricht dann auch von einer Ischämischen Kardiomyopathie. Wichtig ist dann zu klären, ob der Herzmuskel noch von einer Verbesserung der Blutversorgung profitiert (vital ist ) oder nicht. Hier helfen Dobutamin-Stressechokardiographie, Herz-MRT und auch die Nuklearmedizin (z.B. FDG-PET). 

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