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Intima Media Dicke Schlaganfall vermeiden

Intima Media Dicke - Analyse der Gefäßinnenwand 

Die Bestimmung der Intima-Media-Dicke (IMT) gehört zu den wissenschaftlich etablierten Vorsorgeuntersuchungen zur Schlaganfall-Prophylaxe. Hochauflösende Messungen der Gefäßinnenhaut (Intima) ermöglichen zusammen mit anderen Faktoren eine Risikoanalyse: ein wichtiger Ausgangspunkt für eine vorsorgende und schonende Behandlung.

Die Bestimmung der Intima-Media-Dicke (IMT) an der Halsschlagader (Arteria Carotis) mittels B-Mode Ultraschall ist eine nicht invasive, sensitive und hoch reproduzierbare Technik zur Identifikation und Quantifizierung von Frühstufen der Arteriosklerose Arteriosklerose: Erkrankung der Gefäß-Wände („Gefäßverkalkung“), führt zu Schlaganfall, Herzinfarkt und anderen Gefäß-Erkrankungen und Bestimmung des individuellen Herz-Kreislauf-Risikos bei bislang asymptomatischen Patienten. Diese Methode ist zur Risiko-Abschätzung und gegebenenfalls notwendigen Behandlung am besten für die Altersgruppe der 40- bis 70-jährigen geeignet. Zahlreiche große Studien belegen die Bedeutung dieser Technik für Risiko-Einschätzung für Schlaganfall, Herzinfarkt und Herzversagen - zusätzlich zu den bekannten Risikofaktoren. 

Was ist IMT (Intima Media Dicke) - Frühformen der Arteriosklerose erkennenDie Analyse bislang gebräuchlicher Risiko-Faktoren (Nikotin-Konsum, Bluthochdruck, Cholesterin, Diabetes etc.) allein erlaubt nicht immer eine sichere Einschätzung des individuellen Risikos. Durch die Verwendung hochauflösenden Ultraschall können Risiko-Patienten noch sicherer identifiziert werden. Ist die IMT im Verhältnis zum Altersquerschnitt deutlich erhöht, steigt das persönliche Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt. Durch die Einbeziehung der IMT-Messung in eine solche Risiko-Einschätzung können Risikopatienten besser identifiziert werden und eine sinnvolle Anpassung oder Neueinleitung einer Medikation erfolgen. Genauso kann aber auch eine fälschlich zu hohe Risiko-Einschätzung korrigiert werden und eine bestehende medikamentöse Therapie angepasst werden. Besteht bereits eine Therapie mit einem Statin Statin: Gruppe von Medikamenten, die den Cholesterin-Wert senken und zusätzliche positive Effekte auf die Entwicklung der Arteriosklerose haben kann die Effizienz bei Kontroll-Untersuchungen besser beurteilt werden.

In großen klinischen Untersuchungen wurde für verschiedene Altersgruppen ein klarer Zusammenhang zwischen der IMT und zukünftigen Ereignissen (z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt) gezeigt. Bestehen weitere Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen oder besteht ein Nikotinkonsum, kann ab einem bestimmten IMT-Wert eine spezifische Behandlung sinnvoll sein. Wichtig ist, dass Gefäßveränderungen im Körper meist nicht isoliert auftreten. Werden Veränderungen an den Halsgefäßen festgestellt, sollten auch andere Gefäßregionen, allen voran die Herzkranzgefäße untersucht werden. Auch hier gibt es heute sehr genaue und schonende Untersuchungsverfahren.

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