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Herzinfarkt Diagnostik: wie den Katheter vermeiden?

Wie wird ein Herzinfarkt diagnostiziert? Welche Untersuchungen sollten durchgeführt werden?

EKG, Labor-Diagnostik und bildgebende Verfahren (Echo, CT, Herzkatheter) können bei Verdacht auf einen Herzinfarkt die Diagnose sichern. 

Plaque-Ruptur führt zu Herzinfarkt - Akut Behandlung: PTCA - und PlättchenhemmungHäufig können bei Verdacht auf einen Herzinfarkt schon vom Notarzt erste Tests durchgeführt werden. Das ist wichtig, damit gleich die richtige Klinik (Chest-Pain Unit) angefahren werden kann. Besteht ein akuter Herzinfarkt, kann dieser häufig schon allein im EKG dargestellt werden (ST-Hebungsinfarkt). Bei der Blutabnahme können Schnell-Tests zum Einsatz kommen: Das sogenannte Troponin ist ein Schädigungsmarker, der bei einem Infarkt schnell erhöht ist und somit früh den Infarkt anzeigt. Innerhalb von Minuten kann dieser Test einen Infarkt anzeigen. Ist der Test negativ, schliesst das einen Infarkt nicht aus: Eine erneute Kontrolle nach einigen Stunden ist erforderlich.

Bestätigt sich der Verdacht auf einen Infarkt oder ist das Krankheitsbild weiter unklar, kommt der Notfall-Echokardiographie eine wichtige Aufgabe zu. Durchblutungsstörungen führen zu Wandbewegungsstörungen, die gut im Ultraschall dargestellt werden können. Pumpt nur die rechte Kammer nicht, kann ein Herzinfarkt oder aber auch eine Lungenembolie vorliegen. Weitere Untersuchungen, wie z.B. die Computertomographie können das genauer klären. 

Bestehen klare Hinweise für einen akuten Herzinfarkt, sollte umgehend eine Herzkatheter-Untersuchung durchgeführt werden. Bei der Darstellung der Kranzgefäße kann dann auch gleiche eine PTCA mit anschliessender Stent-Implantation durchgeführt werden um so das Kranzgefäß wieder zu öffnen und den Blutfluss wieder herzustellen. 

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