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Fallot Tetralogie

Fallot Tetralogie

Der auch Morbus Fallot genannte komplexe Herzfehler (4 Fehlbildungen) gehört mit 10% zu den häufigsten angeborenen Vitien. Der Defekt wird heute meist im frühen Kindesalter erkannt und operativ behandelt. 

Die Fallotsche Tetralogie gehört zu den komplexen angeborenen Herzfehlern. Sie wird durch die vier (Tetra) Komponenten 1. Ventrikelseptumdefekt (VSD) mit 2. "überreitender Aorta, 3. einer Pulmonalstenose und konsekutiv einer 4. Rechtsherzhypertrophie charakterisiert. Die Fallotsche Pentalogie beinhaltet zusätzlich einen Vorhofseptumdefekt (ASD). Patienten mit einer Fallot-Tetralogie fallen heute meist schon im Mutterleib, spätestens aber früh nach der Geburt auf. Das Video links zeigt im MRT die überreitende Aorta (Pfeil). 

Der M. Fallot gehört zu den sogenannten zyanotischen Herzfehlern. Meist besteht ein großer VSD, durch die Pulmonalstenose kommt es zu einem relevanten Blutfluss (shunt) von sauerstoffarmem Blut aus der rechten Herzkammer in den Körperkreislauf. In der Erwachsenen-Kardiologie werden nur sehr selten nicht korrigierte "Fallots" diagnostiziert (s. MRT links). Die überwiegende Mehrheit der Patienten wurde in der einen oder anderen Form "korrigiert". D.h. es erfolgten Herz-Operationen in der Kindheit und Jugend mit dem Ziel der Entlastung der Lungenstrombahn. Patienten mit einem korrigierten M. Fallot sollten aber zeitlebens in einer spezialisierten kardiologischen Kontrolle bleiben (EMAH-Zentrum). 

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